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Archive for November 2010

Tipps zum Konvertieren von PDF zu ePub mit Calibre

November 26, 2010 14 Kommentare

Meist macht Calibre seinen Job ziemlich gut, aber gelegentlich gibt es doch ein paar störende Dinge. Am meisten nerven mich Seitennummern mitten im Text. In meinem Artikel ‚Samsung Galaxy Tab als eBook-Reader mit Calibre‚ habe ich schon ein paar Hinweise gegeben, wie man die loswerden kann. Im nachfolgenden Text beschreibe ich die Vorgehensweise noch einmal etwas genauer. Dieser Text ist keine Anleitung für Calibre, stellt aber ein kleines rotes Fädchen dar, das dazu geeignet ist – wenn man beim entlang hangeln versucht die Seitenstränge zu erforschen – einiges über Calibre zu lernen.

Um überhaupt effektiv arbeiten zu können, ist es wichtig die Original PDF-Datei und die konvertierte ePub-Datei miteinander zu vergleichen. Dies lässt sich aus Calibre heraus leicht bewerkstelligen. Klickt man auf ein Buch, so wird dieses in der rechten Spalte von Calibre mit seinem Titelbild dargestellt. Direkt darunter findet man eine Zeile, die mit dem Wort ‚Formate‘ beginnt und dahinter zwei Verweise, mit denen man das Buch öffnen kann. ‚EPUB‘ öffnet es im Calibre eigenen Reader für das ePub-Format und ‚PDF‘ mit dem im Betriebssystem eingestellten PDF-Reader, meist dem Adobe Reader. Jetzt man kann man die beiden Reader-Fenster nebeneinander auf dem Bildschirm positionieren, so dass man die jeweiligen Inhalte leicht miteinander vergleichen kann.

Natürlich macht es keinen Sinn jetzt Seite für Seite jedes Wort miteinander zu vergleichen, da könnte man es ja ebenso gut gleich lesen. Aber auf den ersten paar Seiten sollte man schon etwas genauer hinsehen. Zum Beispiel den Zeichensatz inspizieren, sind alle Umlaute korrekt dargestellt? Sind die Absätze richtig erkannt worden? Als nächstes sollte man einen Blick auf die Seitenübergänge werfen: Folgt nach dem letzten Wort einer Seite direkt das erste Wort der nächsten Seite? Sind Kopf- und Fußzeilen und die Seitennummer entfernt worden?

So sollte man die ersten 10 Seiten überfliegen und wenn alles in Ordnung ist, kann man davon ausgehen, dass wohl auch das restliche Buch korrekt konvertiert worden ist.

Wer sich sicher ist, dass alle zu konvertierenden Bücher im PDF-Format identisch aufgebaut sind, kann anschließend diese PDF Bücher in einem Rutsch konvertieren. Andernfalls sollte man jedes Buch einzeln konvertieren und nach der Konvertierung kontrollieren.

Jetzt zur nervenden Seitennummer:

Nachdem geklärt ist, ob die Seitennummer in Kopf- oder Fußzeile ist, wählt man erneut das dritte große Icon ‚Konvertiere Bücher‘ aus der Iconleiste von Calibre aus und im erscheinenden ‚Konvertiere …‘-Fenster aus der Iconleiste am linken Rand das Icon ‚Struktur Erkennung‘. Dort setzt man einen  Haken entweder bei ‚Kopfzeile entfernen‘ oder bei ‚Fußzeile entfernen‘ und öffnet mit einem Klick auf das zugehörige Zauberstab-Icon das Auswahlfenster für die Formate. Dort muss man ‚PDF‘ auswählen!

Was man anschließend präsentiert bekommt, ist eine ins HTML-Format konvertierte PDF-Datei! Diese Datei stellt eine Zwischenstufe auf dem Weg ins ePub-Format dar und gleichzeitig eine ideale Möglichkeit, individuelle Änderungen mit Hilfe von ‚Suchen und Ersetzen‘ vorzunehmen. Da man hier reguläre Ausdrücke verwenden kann, sind weitreichende Änderungen möglich!

Das Fenster nennt sich ‚Regulärer Ausdruck Erstellung‘ und damit kennt man auch seine Aufgabe. In der oberen Zeile befindet sich schon ein Ausdruck, mit dem jeder normale Mensch absolut nichts anfangen kann. Und in dem unteren großen Feld, befindet sich der komplette Text der ursprünglichen PDF-Datei im HTML-Format. Neben der Zeile mit dem regulären Ausdruck befindet sich eine mit ‚Test‘ bezeichnete Schaltfläche. Klickt man sie an, wird der reguläre Ausdruck auf den HTML-Text angewendet und damit jeder Teil des Textes, der sich mit dem regulären Ausdruck deckt, gelb markiert. So kann man nach dem ‚Try and error‘-Prinzip versuchen den richtigen regulären Ausdruck für sein individuelles Problem zu finden.

Fast noch einfacher geht es mit der Seite Regex Tester, bei der ähnlich verfahren wird, aber es zur Anwendung des regulären Ausdrucks noch nicht einmal notwendig ist eine spezielle Schaltfläche anzuklicken. Jede Änderung am regulären Ausdruck wird direkt auf den Text angewendet. Um mit dieser Seite zu arbeiten, kopiert man am besten einen Teil des HTML-Textes in den großen Eingabebereich und beginnt anschließend mit der Entwicklung seines regulären Ausdrucks. Vielleicht das nützlichste an dieser Seite ist das rechts oben, ‚Quick Reference‘ genannte, sich automatisch bei Mausberührung öffnende Fenster, in dem einige wichtige Suchmuster für reguläre Ausdrücke mit einer Kurzerklärung aufgeführt werden. Diese haben mir bei meinen ersten Versuchen, meinen ersten regulären Ausdruck zur Seitennummerierung-Erkennung zu basteln, sehr geholfen. Es gibt vermutlich unzählige Seiten im Internet, die sich mit regulären Ausdrücken beschäftigen und es gibt auch eine Art Standardwerk in Buchform. Hier noch eine Seite, auf der ich einige nützliche RegEx-Suchmuster gefunden habe.

Aber zurück zum Fenster ‚Regulärer Ausdruck Erstellung‘.

Die Entwicklung eines regulären Ausdrucks zur Seitennummererkennung:

Zuerst suche ich im HTML-Text eine der Seitennummern. Dann sehe  ich mir an, welche Zeichen außer der Nummer selbst, noch zur Seitennummer gehören. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

– 16 – <br>

Diesen Ausdruck kopiert man in die Regex-Zeile und ersetzt damit den Ausdruck mit den Hieroglyphen. Mit  einem Klick auf ‚Test‘ kontrolliert man sofort, ob jetzt die entsprechende Stelle im Text gelb markiert ist. Es ist klar, dass die Seitennummer in diesem Ausdruck noch durch irgendetwas ersetzt werden muss, dass nicht nur diese eine Seitennummer markiert, sondern stellvertretend für alle Seitennummern steht. Zum Beispiel mit diesem Teil eines Suchmusters: [0-9]{1,}

In der Regex-Zeile steht jetzt also:

[0-9]{1,} – <br>

In der Tat sollte man mit diesem Ausdruck schon relativ weit kommen. Wenn man jetzt noch sicher gehen will, dass die Anzahl der Leerzeichen zwischen den Bindestrichen egal ist, fügt man für die Leerzeichen noch folgendes Suchmuster ein: \40

Regex-Zeile:

-\40[0-9]{1,}\40- <br>

Dieser Ausdruck in der Regex-Zeile sollte nun alle Seitennummern entfernen, wenn man das Fenster ‚Regulärer Ausdruck Erstellung‘ mit ‚OK‘ schließt und anschließend die Konvertierung startet.

Es gibt in Calibre noch mehr Stellen, an denen man mit regulären Ausdrücken arbeiten kann. Die Möglichkeiten, in Verbindung mit regulären Ausdrücken Textmanipulationen durchzuführen, sind gigantisch und darum sei jedem Calibre-Anwender, der mehr als nur einmal ein Buch konvertieren will, das Standardwerk zu diesem Thema ans Herz gelegt. Und nebenbei könntet ihr mit einem Klick auf diesen Verweis auch mich ein wenig unterstützen. Wenn Euch das Buch nicht gefällt, so kauft anschließend halt irgendetwas anderes bei Amazon! 😉

Motorola Defy – Probleme mit Fritzbox 7270 gelöst?

November 26, 2010 13 Kommentare

[Update 17.02.2012 – siehe neuen Artikel]

[Update – siehe unten]

Wie ich in meinem Erfahrungsbericht zum Motorola Defy geschrieben habe, kommt es beim Defy beim Einsatz von WLAN zu Problemen mit der Fritzbox 7270, wenn diese bei den Funkkanal-Einstellungen auf ‚Funkkanal-Einstellungen automatisch setzen (empfohlen)‘ gesetzt ist. Im Moment ist nicht klar, ob das Problem am Defy liegt oder an der Fritzbox. Ich habe aber festgestellt, dass das Problem in irgendeiner Weise mit dem Draft-N Protokoll zusammen hängt. Denn wenn ich dieses an der Fritzbox abschalte, funktioniert das WLAN zwischen Defy und Fritzbox. Der Nachteil ist natürlich, dass andere Geräte, die sehr gut mit dem Draft-N Protokoll umgehen können, dann nicht mehr ihre volle Geschwindigkeit einsetzen können. Darum hatte ich ursprünglich angenommen, dass dies ein Problem des Defy ist. Wahrscheinlich ist dass auch so.

Aber es gibt einen Weg das Dilemma aufzulösen. Aufgrund eines Tipps eines Lesers meines Blogs, habe ich ausprobiert, ob die aktuelle Labor-Version der Firmware für die Fritzbox das Problem lösen kann und kann jetzt berichten, dass dies tatsächlich der Fall ist!

Auf dieser Seite von AVM findet man unter ‚Labor für FRITZ!Box Fon WLAN 7270‘ den Verweis auf die aktuelle Labor-Version und wenn man diese – wie dort beschrieben – auf der Fritzbox 7270 installiert hat, klappt’s auch mit dem Defy!

[Update]: Es gibt jetzt ein offizielles Firmware-Update für die Fritzbox, so dass der Einsatz der Labor-Version nicht mehr notwendig ist.

[Update – 17.01.2011]: Tja, schön wäre es gewesen, aber leider macht das Defy immer noch Probleme! Einen sehr interessanten Beitrag zum Thema habe ich hier gelesen. Bei mir äußern sich die Probleme weiterhin in Abbrüchen beim Betrachten von etwas längeren Videos (im Minutenbereich) und möglicherweise auch in totalem Versagen der Fritz Box und dem Fritz Repeater. Das heißt, WLAN läßt sich im Haus dann erst wieder verwenden, wenn die Fritz Box oder der Fritz Repeater neu gestartet wurde!

Andererseits hatte ich auch schon stundenlange Verbindungen mit dem Defy, wenn ich nur kleine Datenmengen, unterbrochen von sekundenlangen Pausen, über das Internet abgefragt hatte.

Im Genannten Beitrag von ‚atomik‘ steht, dass das Defy auf ein vom Router gesendetes ACK nicht antwortet…

Desweiteren hat atomik verschiedene Verschlüsselungsverfahren ausprobiert:

  • AES WPA2
  • TKIP+AES
  • TKIP

Bei letzterem hat er scheinbar keine Probleme mehr gehabt. Nur ist diese Verschlüsselungsmethode nicht unbedingt sicher und darum eigentlich zu vermeiden.

Android auf dem HTC HD2 – Überblick

November 22, 2010 2 Kommentare

Seit Sommer 2010 gibt es brauchbare Versionen von Android für den HTC HD2. Viele Versionen sind so ausgereift, dass man sie problemlos im Alltag verwenden kann. Ich habe die Entwicklung verfolgt und in den letzten Monaten hier verschiedene Artikel zum Thema geschrieben. Auf Basis der Statistiken zu meiner Seite kann ich erkennen, dass dieses Thema nach wie vor von großem Interesse ist. Darum schreibe ich hier noch einmal das Wichtigste zum Umstieg auf und verweise vor allem auf meine Artikel, die vielleicht dem einen oder anderen weiter helfen können.

Mit der Veröffentlichung des ROM Updates auf 3.14 hat sich für Umsteiger einiges wesentlich vereinfacht, denn mit dieser Version kann Android völlig problemlos ausprobiert werden, da es nicht mehr notwendig ist, ein besonderes Radio ROM zu installieren. Damit umgeht man auch jegliche Garantie-Probleme.

Das von mir beobachtete Problem mit dem SMS-Zähler tritt möglicherweise nur auf, wenn man Android beendet und wieder Windows Mobile startet!

Mein letztes verwendetes Android war FroyoStone Sense V3.2 . Dieses wird leider nicht mehr weiter gepflegt. Es hat allerdings hervorragend funktioniert und ich habe mir damit einige Grundlagen der Android Software Entwicklung unter Eclipse beigebracht.

Um es auszuprobieren, genügt es, das Archiv downzuloaden, zu entpacken, den Ordner ‚Android‘ auf eine Speicherkarte zu kopieren, den HD2 neu zu starten und dann schnell mit einem Dateimanager nacheinander die Dateien ‚CLRCAD.exe‘ und ‚haret.exe‘ aufzurufen. Für Details siehe unten.

Vermutlich überlegt sich manch einer jetzt den Schritt zu wagen und Windows Mobile für immer Ciao zu sagen. Wer sich noch nicht sicher ist, mag vielleicht diesen Artikel lesen:

HTC HD2 – Android oder Windows Mobile?

Wer auf Basis eines älteren ROM (z.B. 1.66) Android ausprobieren möchte, sei auf diesen Artikel verwiesen:

Android auf dem HTC HD2

Allgemeine Tipps zum Einsatz von Android auf dem HD2:

Tipps

Noch mehr Tipps:

Tipps 2

Kurze Aufzählung zu interessanten Apps:

Must-Have-Apps für Android

Wie der Name schon sagt:

Ein paar Hinweise zur Auswahl des richtigen Android Builds

Wer Probleme mit seinem GPS unter Android hat, mag einmal hier hinein sehen:

GPS Probleme Froyostone 3.1

Mein selbst entwickeltes Echtzeit-Tracking (Livetracking):

GPSSend für Android

Samsung Galaxy Tab – USB Probleme lösen (auch für Entwickler)

November 19, 2010 18 Kommentare

Es ist eigentlich nicht schwer, das Galaxy Tab per USB mit einem Windows XP Rechner zu verbinden. Aber die Tücke steckt im Detail. Jedenfalls benötigt man dazu kein KIES!

Um einfach nur auf den internen SD-Speicher oder die eingesteckte microSD-Karte zugreifen zu können, muss man nur darauf achten, dass unter ‚Einstellungen->Anwendungen->Entwicklung‘ kein Haken unter ‚USB-Debugging‘ gesetzt ist!

Wenn man dann das Tab über USB verbindet, geschieht in Zukunft die Kontaktaufnahme mehr oder weniger automatisch. Um die Verbindungsaufnahme noch weiter zu automatisieren, gibt es unter ‚Einstellungen->Drahtlos und Netzwerk->USB-Einstellungen‘ verschiedene Auswahlmöglichkeiten:

  • Samsung Kies
  • Media Player
  • Massenspeicher
  • Bei Verbindung fragen

‚Samsung Kies‘ sollte man erst einmal vermeiden. Möglicherweise gewinnt diese Einstellung an Bedeutung, wenn erste Firmware-Updates (Gingerbread wäre nett) für das Tab zur Verfügung stehen. Ich  habe ‚Bei Verbindung fragen‘ eingestellt, für viele macht vermutlich auch einfach ‚Massenspeicher‘ Sinn.

Wenn man jetzt das Samsung per USB verbindet kommt eine Seite auf den Bildschirm, auf der es unten eine Schaltfläche ‚Verbinden‘ gibt und wenn man die antippt, werden die SD-Speicher des Samsung zum Beispiel im Windows Explorer als Wechselspeicher aufgeführt und man kann problemlos Dateien hin und her kopieren.

Achtung: Bevor man die USB-Verbindung wieder löst, sollte man auf jeden Fall zuerst auf die sich jetzt ‚Ausschalten‘ bezeichnende Schaltfläche tippen, sonst kann es zu schlimmem Datenverlust kommen!

Für Entwickler:

Wer gerne mit Eclipse für das Tab entwickeln möchte, kommt mit den oben beschriebenen Verfahren nicht weiter. Man benötigt einen Samsung USB Treiber, der nicht so einfach zu bekommen ist und auch auf Samsungs Webseite nicht zu finden ist. Möglicherweise ist er in KIES vorhanden. Ich habe ihn über diese Seite bekommen.

Nicht erschrecken, es ist eine etwa 18 MByte große Datei, von der man aber das meiste nicht benötigt. Man kann die EXE-Datei mit Hilfe von 7-Zip öffnen und anschließend den Ordner ’16_Shrewsbury‘ entpacken. Das ist der passende USB Treiber!

Bevor man jetzt das Tab an den PC anschließt, muss man in ‚Einstellungen->Anwendungen->Entwicklung‘ den Haken unter ‚USB-Debugging‘ setzen. Jetzt das Tab mit dem PC über das USB-Kabel verbinden und bei der anschließenden Treiber-Installation jedes mal manuell das Verzeichnis ’16_Shrewsbury‘ auswählen. Dies muss man drei mal machen, bis alle Komponenten installiert sind.

Anschließend kann man endlich mit Eclipse die zu entwickelnden Apps direkt auf dem Tab testen!

Der Treiber scheint für das Samsung Galaxy S gemacht zu sein, funktioniert aber auch mit dem Tab prima.

Wer den Galaxy Tab schon einmal an den PC angeschlossen hatte und jetzt einen fehlerhaften USB-Treiber installiert hat, der kann mit einem Rechtsklick auf ‚Arbeitsplatz‘, welches sich meist auf dem Desktop befindet, die Systemeigenschaften aufrufen. Dort unter dem Hardware-Tab auf ‚Geräte-Manager‘ klicken und den fehlerhaften Treiber deinstallieren. Das sollte helfen.

Samsung Galaxy Tab – News

November 18, 2010 2 Kommentare

Opera Mobile 10.1 beta

Mittlerweile läuft auch Opera Mobile auf dem Galaxy Tab. Die allererste Version hatte allerdings eine Macke, die sich darin äußerte, das Opera beim Start sofort abstürzte. Das tat er allerdings nur, wenn man das Gerät hochkant gehalten hat, hielt man das Galaxy Tab quer, lies sich Opera einwandfrei starten und funktionierte auch dann weiter, wenn man anschließend das Tab hochkant drehte! In den paar Tagen, seit Opera Mobile erstmals auf dem Tab läuft, gab es schon 2 Updates und die beseitigten auch die beschriebene Macke.

Opera Mobile stellt eine sehr gute Alternative zum mitgelieferten Browser dar. Ich benutze ihn momentan überwiegend und habe keinerlei Probleme festgestellt. Er scheint auch schneller zu sein.

Readers Hub

Die Readers Hub App, die bisher kaum sinnvoll einsetzbar war, es sei denn man bevorzugte englischsprachige Bücher, hat mittlerweile etwas mehr Leben eingehaucht bekommen, denn es funktionieren jetzt die beiden Hubs ‚News‘ und ‚Magazine‘. Bei ‚Magazine‘ muss man allerdings erst einmal ein Konto anlegen, bevor man etwas zu sehen bekommt. Wesentlich interessanter ist ‚News‘ – hier kann man im Moment aus einer Menge von 67 deutschsprachigen Magazinen (z. B. Kicker oder Rheinischer Merkur) wählen und sie direkt auf das Tab laden. Ob alle kostenlos sind, ob sie den gleichen Inhalt haben wie die gedruckten Ausgaben und ob das auch auf Dauer so bleibt, weiß ich nicht. Aber zum herum stöbern ist es allemal interessant genug!

Der aufdringliche SMS Zähler

November 18, 2010 3 Kommentare

Seit ich das neue ROM (3.14) habe, habe ich auch erstmals Probleme mit der Anzeige der noch nicht gelesenen SMS. Also dem kleinen grünen Kreis auf dem Nachrichten-Icon von Sense, auf dem die Anzahl der neu eingegangenen SMS angezeigt wird. Da stand auf einmal eine 1! Obwohl ich ganz sicher war, dass es keine ungelesene SMS mehr gab!

Also den Browser angeworfen und im Internet nachgesehen, was es zu dem Thema gibt: Eine ganze Menge!

Zum Beispiel den Hinweis, dass man sich alle SMS noch einmal ansehen und auf jeder SMS einige Sekunden verharren soll, damit der HD2 sicher ist, dass man die SMS auch wirklich gelesen hat.

Ok, das war’s aber bei mir nicht.

Oder den Hinweis, dass man auch einmal in ‚Gelöschte Objekte‘ nachsehen sollte. Vielleicht ist da ja eine Nachricht drin, die man nicht genügend gewürdigt hat, bevor sie gelöscht wurde.

Das war’s auch nicht.

Dann gibt es verschiedene Tools, die angeblich den Zähler wieder zurück setzen. Zum Beispiel ‚ResetUnreadMessages‚, welches man hier bei den xda-developers findet. Es ist eine CAB-Datei, die einfach über einen Dateimanager aufgerufen wird. Sie installiert scheinbar nichts, sondern setzt einfach nur in der Registry bestimmte Schlüssel auf 0.

Hat bei mir nicht geholfen.

Ein anderes Tool ist ‚FixUnreadCount‚, welches man hier findet. Es ist ein Programm ohne Installation und kann ebenfalls einfach über einen Dateimanager aufgerufen werden. Nach dem Aufruf erscheint ein Fenster mit Hinweisen darauf, was das Programm gerade macht.

Hat bei mir nicht geholfen.

Daraufhin habe ich selbst ein bisschen tiefer nachgesehen und den Schlüssel in der Registry heraus gefunden, der zumindestens indirekt für das Problem verantwortlich ist:

'HKCU->System->State->Messages->sms->Unread->Count'

Dort steht eine 1. Ich habe versucht den Wert von ‚Count‘ auf 0 zu setzen, was merkwürdigereise nicht geklappt hat. Sobald ich mit dem RESCO Explorer die 0 gespeichert hatte, war sie wieder auf 1 gesetzt. Daraufhin habe ich den Schlüssel komplett gelöscht und siehe da, der grüne Kreis mit der 1 war verschwunden! Taataaa!

Tja, hat aber nicht lange gedauert, da war er wieder da. Grmbl…

Offenbar liegt die Ursache des Problems in irgendeinem Mechanismus, der ständig getriggert wird, die Anzahl der ungelesenen SMS falsch ermittelt und in dem oben genannten Registry-Key speichert. Da ich nicht weiß, was das für ein Mechanismus ist und auf welchen Daten seine Kalkulationen basieren, kann ich hier nicht eingreifen. Hhmmm…

Auf keinen Fall will ich wegen so einem Mist einen Hardreset durchführen. Schon gar nicht, wenn ich nicht weiß, woher das  Problem kommt und ob es nicht kurz nach einem Hardreset gleich wieder auftritt. Also was tun?

Man müsste den HD2 irgendwie dazu bringen, seine Kalkulationen noch einmal auf einer sauberen Datengrundlage durchzuführen. Glücklicherweise gibt es auf Dotfred’s Seite ein wunderbares und kostenloses Tool namens ‚PIM Backup 2.8‘, mit dem man von vielen wichtigen Daten ein Backup machen kann. Wenn man mit diesem Tool (PPCPimBackup) ein Backup der ‚Messages‘ durchführt, anschließend alle SMS löscht und dann wieder mit PPCPimBackup wiederherstellt, stimmt der Zähler endlich wieder!

Das hört sich aufwendig an, ist aber gar nicht so schwierig. Löschen der Nachrichten geht übrigens am einfachsten so:

  • Posteingang der SMS aufrufen
  • Menü->Löschen
  • Menü->Alles auswählen
  • ‚Fertig‘

PPCPimBackup kann angeblich vor der Wiederherstellung auch löschen. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Ist vielleicht nicht so simpel wie es die oben aufgeführten Tools lösen wollen, aber im Gegensatz zu denen hat die beschriebene Vorgehensweise bei mir funktioniert. Würde mich freuen, wenn Ihr hier in den Kommentaren von Euren Erfahrungen mit diesem Problem schreiben würdet. Vielleicht gibt es ja noch eine bessere Lösung?

Motorola Defy Erfahrungsbericht

November 14, 2010 11 Kommentare

[Update – siehe unten] Von links nach rechts: Samsung Galaxy Tab, HTC HD2 und Motorola Defy. Schwarz, großes, die gesamte Vorderseite bedeckendes Touch-Display, abgerundete Ecken – man kann die Ähnlichkeit der drei Geräte nicht übersehen. Wenn der HD2 auch unter Android läuft, so sind sich alle drei Geräte sogar von der Funktionalität und dem Gebrauch her ähnlich. Was macht den Unterschied? Natürlich die Größe des Displays und die macht oft mehr aus, als man denkt!

Das Motorola Defy hat schon bei seiner ersten Ankündigung meine Aufmerksamkeit geweckt. Ein Smartphone, welches weitgehend über die gleichen Eigenschaften wie mein HD2 verfügt, aber outdoortauglich ist? Das weckte mein Interesse und nachdem nach den ersten Recherchen feststand, dass es sogar wasserdicht sein soll, war es für mich als Mountainbiker und Motorradfahrer mehr als klar, dass dies möglicherweise das ideale Smartphone für mich ist.

Mittlerweile habe ich eines in die Finger bekommen und konnte erste Erfahrungen damit sammeln.

Nach dem Auspacken ist man als Besitzer eines HD2 erst einmal erstaunt, dass es doch erheblich kleiner als das HD2 ist. Es ist auch sehr leicht und nur ein wenig dicker. Dadurch, das es dicker ist, sich das Gehäuse aber zur Rückseite hin verjüngt, kann man es prima von einer glatten Oberfläche wie dem Nachttisch oder einem Tisch aufnehmen. Dies halte ich nicht für so unwichtig wie es scheint, da ich schon öfters im ‚Tran‘ nach meinen Gadgets gegriffen, sie aber nicht richtig erwischt habe und sie in der Folge unangenehme Bekanntschaft mit dem Boden gemacht haben. Da der bei mir gefliest ist, hatte das weitere unangenehme Konsequenzen. ;-(

Die ‚Größe‘ des Defy ist gut geeignet, um in eine der vorderen Fronttaschen einer Jeans gesteckt zu werden. Das HD2 ist dazu klar zu groß, sobald man sich setzt, fällt es unangenehm auf. Mit dem Defy ist dass kein Problem!

Der Micro-USB-Anschluß an der Seite ist, wie der Kopfhörer-Anschluss auch, durch eine mit dem Gehäuse verbundene Kunststoff/Gummi-Abdeckung vor Staub und Wasser geschützt. Die wirkt relativ gebrechlich und da sie ja vermutlich täglich abgezogen und wieder eingesteckt wird (der Akku wird ja vermutlich täglich geladen werden), bin ich mir ob ihrer Haltbarkeit nicht so sicher.

Die von mir für den Einsatz im Defy vorgesehene SIM-Karte von O2 war noch nicht mit einem Flaterate-Tarif fürs Internet belegt und darum erfolgten meine ersten Erfahrungen ohne eingelegte SIM-Karte.

Nach dem ersten Einschalten fällt unangenehm auf, dass das Defy nicht nur – wie ich es aufgrund meiner Erfahrungen mit Android auf dem HD2 und dem Samsung Galaxy Tab erwartet hätte – ein Google-Konto haben möchte, sondern auch noch ein Motoblur-Konto bei Motorola! Man mag da geteilter Meinung sein, aber mich nervt so etwas gewaltig. Die Neugierde der Firmen auf mein privates Leben kann ich zwar mit dem Wissen um deren wirtschaftliche Interessen nachvollziehen, empfinde sie aber trotzdem als extrem aufdringlich und unangemessen. Ich will aber nicht verhehlen, dass das Motoblur-Konto auch ein paar Vorteile hat – dazu aber später mehr.

Jedenfalls suchte ich sofort nach einer Möglichkeit dieses Konto zu vermeiden und übersprang die Einrichtung des Motoblur-Kontos. Wenig später kann man sein WLAN einrichten und nach Eingabe meines Netzwerkschlüssels war ich einige Sekunden später auch schon mit dem Internet verbunden. Das fand ich erst einmal sehr gut und dachte, jetzt kann ich richtig mit dem Ausprobieren loslegen, aber leider hatte ich mich schwer getäuscht. Denn schon kurz nach dem ersten Betrachten eines Youtube-Videos hatte ich auf einmal keine Internet-Verbindung mehr. Erst dachte ich, ich sitze vielleicht gerade an der falschen Stelle oder ich halte das Defy falsch in der Hand (man kennt das ja vom iPhone 🙂 ) und dachte mir nichts groß dabei. WLAN über die Einstellungen wieder aus- und gleich darauf wieder eingeschaltet und schon funktionierte es wieder. Das Video lief in hoher Auflösung auf dem scharfen Display des Defy wunderbar und ohne Stocken ab. Also machte ich mich an das Einrichten eines EMail-Kontos, aber bei dem ersten Versuch Mails abzurufen, drehte sich das Aktualisieren-Icon endlos, so dass ich gezwungen war schon wieder das WLAN aus- und wieder einzuschalten. Nun kamen leichte negative Schwingungen bei mir durch und ich war etwas genervt vom Defy. Also mal schnell im Internet recherchiert. Die ersten Fundstellen deuteten darauf hin, dass es hier ein Problem mit dem Draft-N Modus des WLAN gab. Da bei mir aber zahllose Geräte (mehrere Netbooks, diverse Fritz-WLAN-Sticks, der HD2 und das Samsung Galaxy Tab) problemlos über meine Fritzbox 7270 ins Internet kommen, dachte ich nicht im geringsten daran, dass das irgendetwas mit meinem Router zu tun haben könnte.

Na ja, vielleicht ist das Defy ja nicht mit der neuesten Firmware ausgerüstet? Diese Frage warf sofort weitere Fragen auf: Welche Firmware war auf dem Defy? Und gibt es schon eine neuere? Die Recherchen dazu ergaben, dass dazu Informationen unter ‚Einstellungen->Telefoninfo‘ zu finden sind. Ok, die Information zur Firmware-Version war auch da, aber gab es eine neuere? Unter ‚Einstellungen->Telefoninfo‘ gibt es aber auch einen Punkt ‚Systemaktualisierungen‘, also einmal da darauf getippt. Tja, nichts geht ohne Motoblur-Konto! Arrrggghhh…

Nun habe ich erst einmal ein Motoblur-Konto angelegt, was mit dem schlecht funktionierenden WLAN ein bisschen gedauert hat. Anschließend noch einmal ‚Systemaktualisierungen‘ ausgeführt und mitgeteilt bekommen, dass das Defy auf dem neuesten Stand ist. Grmbl…

Dann habe ich es erst einmal aufgegeben. Es war schon spät am Abend und ich war ziemlich genervt vom Defy.

Am nächsten Tag habe ich mich dann genauer mit dem Draft-N beschäftigt und bin die Probleme systematisch angegangen. In der Fritzbox war unter ‚WLAN->Funkkanal‘ ‚Funkkanal-Einstellungen automatisch setzen (empfohlen)‘ eingestellt. Als erstes wählte ich ‚Funkkanal-Einstellungen anpassen‘ aus und setzte anschließend die Einstellung ‚WLAN-Standard‘ von ‚802.11 n+g+b‘ auf  ‚802.11 g+b‘.

Nachdem ich anschließend das Defy neu ans WLAN angemeldet hatte, klappte der Internetzugang auf dem Defy einwandfrei! Taataaa!

Trotzdem war es etwas enttäuschend, denn nun muss ich nur wegen dem Defy komplett auf Draft-N verzichten! Das ist eigentlich kein haltbarer Zustand und wird für mich als großes Minus des Defy verbucht. Wie es auch anders geht zeigt mein HD2, der offiziell auch kein Draft-N kann und trotzdem keine Änderung der Einstellungen an der Fritzbox erfordert. Es stellt sich auch die Frage, was ein unbedarfter Anwender des Defy zu den Problemen mit dem Internetzugang gesagt hätte. Wie lange hätte er benötigt, um dem Problem auf die Spur zu kommen und wann hätte er völlig genervt aufgegeben und das Defy zurück gegeben oder gesendet? Oder hätte er eine Zeit lang gar nicht gemerkt, dass das WLAN nicht richtig funktioniert, da er – im Gegensatz zu mir – gleich eine SIM-Karte eingelegt und das Defy darüber eine Internetverbindung hergestellt hätte? Was natürlich zu einer wesentlich langsameren Verbindung geführt und damit einen schlechteren Eindruck beim User hinterlassen hätte, von den höheren Kosten bei einem fehlenden Flatrate-Vertrag einmal ganz abgesehen.

Nachdem ich die Probleme mit dem WLAN weitgehend geklärt hatte – das eine oder andere Mal kommt es immer noch zu Abbrüchen – habe ich ein EMail-Konto eingerichtet, ein bisschen im Market gestöbert und den Youtube-Client ausprobiert. Das Display hat mit 854×480 Pixeln noch ein paar mehr als der HD2 und es leuchtet etwas farbkräftiger. Trotzdem ist ab einer bestimmten Entfernung das Display des HD2 aufrgund seiner Größe meist das angenehmer zu betrachtende. Durch die geringe Größe und die vielen Pixel hat das Defy einen sehr hohen DPI-Wert, was in hervorragender Schärfe resultiert. Ähnlich wie beim iPhone 4 könnte man hier von einem ‚Retina‘-Display reden, denn Pixel sind bei normaler Anwendung nicht auszumachen.

Das Defy besitzt verschiedene Sensoren, es gibt einen Sensor für Himmelsrichtungen, einen Beschleunigungssensor und natürlich GPS. Um den Kompass und den Beschleunigungssensor auszuprobieren, habe ich ‚Compass‘ und ‚Labyrinth Lite‘ über den Marketplace installiert und beide funktionieren einwandfrei.

Um das GPS auzuprobieren, kann man Google Maps starten. Allerdings ist auch die von Google bekannte Navigation schon auf dem Gerät installiert. Ich habe noch die ‚Sprachsuche‘ dazu installiert und nun kann man auf dem Defy einfach ein Ziel einsprechen, wenig später in einer Browser-Liste prüfen, ob das beabsichtigte Ziel von Googles ‚Sprachservern‘ richtig erkannt wurde und falls ja, es mit einem Fingertipp bestätigen. Einige Sekunden später wird man dann von dem Navigationsprogramm wunderbar zum Ziel geführt. Für die Sprachausgabe des Navigationsprogramms wird Sprachsynthese eingesetzt. Um diese zu verwenden, sollte man vorab und am besten bei aktiviertem WLAN einige für die Sprachsynthese notwendigen zusätzlichen Dateien installieren. Das ist aber kein Problem und geht schnell von der Hand.

Unter ‚Einstellungen->Sound und Display->Helligkeit‘ gibt es ein Ankreuzkästchen für ‚Automatische Helligkeit‘. Dies ist standardmäßig nicht aktiviert. Ich habe dort einmal ein Häkchen gesetzt und das Display mit der Taschenlampe traktiert. Dabei konnte ich keine Reaktion auf verschiedene Helligkeiten feststellen. Darum bin ich mir nicht sicher, ob das Defy einen Helligkeitssensor besitzt.

Einmal von dem bis jetzt geschriebenen abgesehen ist das Defy ein Android-Smartphone und unterscheidet sich in dieser Beziehung nicht groß von anderen Android-Smartphones. Es ist trotz der ’nur‘ 800 MHz des verwendeten Prozessors mehr als ausreichend schnell. Alles funktioniert so wie es soll. Die eingeblendete Tastatur im Hochkant-Modus ist etwas schmal, erlaubt aber trotzdem nach kurzer Eingewöhnung eine brauchbare Tippgeschwindigkeit.

Mit Motoblur habe ich mich nicht weiter beschäftigt und kann darum momentan nichts dazu sagen. Vielleicht hole ich das später nach. Die auf der Hauptseite standardmäßig sichtbaren Widgets von Motoblur habe ich erst einmal auf den Mülleimer gezogen, um so Platz für wichtigere Icons zu bekommen.

Vorab-Fazit: Abgesehen von Motoblur und dem Problem mit Draft-N, welches meiner Meinung nach sogar ein Ausschluss-Kriterium sein kann, ist das Defy ein feines, kleines Smartphone. Es ist technisch nahezu up-to-date und auch wenn nur Android 2.1 (Eclair) installiert ist, ist es – meiner Meinung nach – ausreichend schnell. Die Diskussion darüber, dass es ja schon Android 2.2 (Frozen Yogurt) gibt und das Defy darum schon beim Start veraltet ist, kann ich so nicht nachvollziehen. Meine Erfahrungen mit dem Defy zeigen, dass es auf Eingaben flott reagiert. Mag sein, dass es nicht total ’smooth‘ ist und beim Scrollen auch einmal ruckelt, aber das ist weit weg von jedem störenden Verhalten. Wer ein feines Smartphone für den rauhen Outdoor-Alltag oder einfach ein Smartphone mit EMail-Fähigkeit und Photo-Funktion für den Job als Handwerker sucht, ist mit dem Defy vermutlich bestens bedient. ‚Vermutlich‘ darum, da ich es noch nicht über einen längeren Zeitraum testen konnte und das mir zur Verfügung stehende Defy noch keine echten Herausforderungen meisten musste. 😉

[Ergänzunen:] Ach übrigens: Mir ist neulich das Defy im Treppenhaus aus der Hand gerutscht. Noch im Moment des Fluges dachte ich: ‚Einen 1 Meter Sturz auf die Fliesen wird das Defy ja wohl aushalten‘.

Aber Pustekuchen, das Defy rutscht nach dem ersten Aufprall unter dem Geländer durch und begibt sich auf einen freien Flug ca. 7 – 8 Meter weiter das Treppenhaus hinunter um dann knallhart auf den Fliesen aufzuschlagen.

Während des Fluges habe ich mich schon einmal von meinem Defy verabschiedet und mich flugs daran erinnert, dass die Dinger mittlerweile und glücklicherweise etwas billiger geworden sind.

Aber nein!

Das Defy hat es mit minimalen, kaum erkennbaren, Spuren überlebt!

Das Defy hat mich animiert, an meiner Livetracking-App für Android zügig weiter zu arbeiten. Was daraus geworden ist, könnt Ihr hier nachlesen.

Funkkanal

Die FRITZ!Box prüft von selbst die WLAN-Umgebung und verwendet die jeweils besten Funkkanal-Einstellungen. Bei Bedarf können Sie die Einstellungen anpassen.

Funkkanal-Einstellungen

Funkkanal-Einstellungen automatisch setzen (empfohlen)

Funkkanal-Einstellungen anpassen

WLAN-Standard 802.11n+g 802.11b+g 802.11n+g+b 802.11n+a
Frequenzband
2,4 GHz
Funkkanal Autokanal Kanal 1 Kanal 2 Kanal 3 Kanal 4 Kanal 5 Kanal 6 Kanal 7 Kanal 8 Kanal 9 Kanal 10 Kanal 11 Kanal 12 Kanal 13
Funkkanal Autokanal Kanal 1 Kanal 2 Kanal 3 Kanal 4 Kanal 5 Kanal 6 Kanal 7 Kanal 8 Kanal 9 Kanal 10 Kanal 11 Kanal 12 Kanal 13
Funkkanal Autokanal Kanal 36 Kanal 40 Kanal 44 Kanal 48 Kanal 52 Kanal 56 Kanal 60 Kanal 64 Kanal 100 Kanal 104 Kanal 108 Kanal 112 Kanal 116 Kanal 120 Kanal 124 Kanal 128 Kanal 132 Kanal 136 Kanal 140
Funkkanal Autokanal Kanal 36 Kanal 40 Kanal 44 Kanal 48 Kanal 52 Kanal 56 Kanal 60 Kanal 64 Kanal 100 Kanal 104 Kanal 108 Kanal 112 Kanal 116 Kanal 120 Kanal 124 Kanal 128 Kanal 132 Kanal 136
Sie haben unter ‚WLAN-Standard‘ 802.11na (5 GHz-Band) gewählt.
Die Funktion des FRITZ! Mini an der FRITZ!Box ist im 5 GHz-Band nicht möglich.
WLAN-Autokanal inklusive Kanal 12/13
Sendeleistung automatisch auf den tatsächlichen Bedarf verringern
Maximale Sendeleistung 100 % 50 % 25 % 12 % 6 %
WLAN-Übertragung für IPTV-Anwendungen optimieren

WLAN-Umgebung

Diese Grafik zeigt die aktuelle Belegung der Funkkanäle durch WLAN-Funknetze in Ihrer Umgebung. Auf stark genutzten Funkkanälen können die Datendurchsätze in den beteiligten Funknetzen beeinträchtigt werden.

FRITZ!Box sendet momentan auf Kanal 1
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andere Funknetzwerke
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durch die FRITZ!Box beeinflusste Kanäle (Kanalbreite 20MHz)
durch andere Funknetzwerke beeinflusste Kanäle
2,4 GHz-Band
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Die folgenden WLAN-Funknetze wurden in Ihrer Umgebung gefunden:

Signalstärke
Name (SSID)
Kanal
MAC-Adresse
FRITZ!Box WLAN 3170
11
BC:05:43:0F:27:80
Kategorien:Android, Motorola Defy