Moon Reader


Eine meiner Hauptanwendungen des Samsung Galaxy Tabs ist das Lesen von Büchern. Neben der Hardware – die im Fall des Galaxy Tabs hervorragend ist – ist der Lesegenuß von der verwendeten Reader App abhängig. Das Galaxy Tab wird mit einer brauchbaren Reader App ausgeliefert, mit der man ohne weiteres prima lesen kann. Ein anderer, sehr verbreiteter Reader ist Aldiko, der ebenfalls eine gute Figur macht. An beiden hatte ich nicht wirklich etwas auszusetzen und trotzdem habe ich momentan einen anderen Reader im Einsatz.

Mein unablässig nach neuesten Gadgets und Features spähender Verstand hat beim Überfliegen einer Feature-Liste bei den Begriffen ‚Smooth Scroll‘ und ‚Shake the phone to speak‘ sofort ‚Stop‘ gesagt und entschieden, dass diese App etwas genauer untersucht werden muss. Und so bin ich auf den ‚Moon Reader‚ gestoßen.

Also, gleich downgeloadet und getestet. Das ‚Smooth Scrolling‘ funktioniert tatsächlich, ist aber nur dann effektiv einsetzbar, wenn man sich wirklich auf das Lesen konzentrieren kann und nicht anderweitig abgelenkt wird. Sonst muss man die Geschwindigkeit des Scrollens ständig nachjustieren, was nicht unbedingt Spaß macht. Ein Problem gab/gibt es aber auch: Ich bin mir nicht sicher, ob es momentan noch so ist, aber ich hatte den Eindruck, dass die Darstellung auf dem Galaxy Tab nach einiger Zeit des Scrollens immer mehr ruckelte. Mittlerweile gab es aber einige Updates und vielleicht ist das Problem keines mehr.

Der Moon Reader ist der einzige mir zur Zeit bekannte Reader, der nicht nur zum Lesen taugt, sondern auch vorlesen kann! Leider kann er das nur in der ‚Pro Version‘, für die man eine kleine Gebühr bezahlen muss. Erinnerungen an vor langer Zeit getestete Sprachsoftware auf dem PC lies schlimmstes befürchten, denn damals konnte man die vom PC gesprochene Sprache kaum verstehen. Um so überraschter war ich, als eine angenehm akzentuierte Frauenstimme ertönte und gut verständlich mir mein Buch vor las! Dies war nur möglich, weil sie sogar die Satzzeichen beachtete und entsprechende Pausen im Textfluß machte. Natürlich ist es nicht vergleichbar mit einem professionellen Vorleser, der den Sinn des Textes wirklich versteht und entsprechend betont liest. Aber es ist allemal besser, als wenn ein schlechter Schüler sich stotternd an einem Text abmüht.

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