Startseite > Android, GPSSend, Motorola Defy, Tipps und Tricks > GPSSend – Manual (für 0.86)

GPSSend – Manual (für 0.86)


GPSSend verwendet zur Darstellung von Karten die ‘mapsforge’-Bibliothek. Informationen zu dieser Bibliothek und der Verwendung in GPSSend finden sich am Ende dieses Textes.

Inhalt des Startbildschirms

Felder

Herzfrequenz

Ist GPSSend mit einem HxM Pulsgurt von Zephyr verbunden, wird hier die Herzfrequenz angezeigt.

km/h

Zeigt die aktuelle Geschwindigkeit in Stundenkilometern.

Zeit

Zeigt die seit dem Betätigen der ‚Start’-Schaltfläche vergangene Zeit in Stunden:Minuten: Sekunden an.

km

Zeigt die seit dem Betätigen der ‚Start’-Schaltfläche gelaufenen oder gefahrenen Kilometer an.

Pos.

Die Zahl vor dem Schrägstrich gibt an, wie viele geografische Positionen seit dem letzten Betätigen der ‚Start’-Schaltfläche erfasst worden sind. Die Zahl hinter dem Schrägstrich gibt an, wie viele Positionen noch nicht an den GeoRBL-Server versendet worden sind.

Diese Zahl ist im Normalfall immer sehr klein bzw. 0. Kommt es aufgrund von Funklöchern zu Kommunikationsproblemen, so kann es sein, dass es temporär nicht möglich ist eine Position zu versenden. In diesem Fall zeigt die Zahl die Anzahl der noch nicht versendeten Positionen an. Sie sollte nach Überwinden des Funklochs nach kurzer Zeit wieder kleiner werden und dadurch anzeigen, dass die Verbindung wieder besser ist.

Es geht keine Position verloren! Sie werden lediglich etwas später versendet.

Grad

Zeigt die Richtung in Grad an. Dies funktioniert nur, wenn man sich einige Sekunden oder Minuten bewegt hat. Steht man still an einem Ort oder bewegt sich nur minimal, ist der angezeigte Wert ungültig!

Mitteilungen (Grüner Bereich)

Hier erscheinen Mitteilungen der App oder des GeoRBL-Servers.

Checkboxen

Sound

Ist bei ‚Sound’ ein Haken gesetzt, so ertönt bei aktivierter automatischer Benachrichtigung und einer Bewegungslosigkeit des Smartphones für mehr als 30 Sekunden, ein Tonsignal. Das Signal ist dazu gedacht, dass man im Falle eines versehentlichen Ablegens und der damit verbundenen Bewegungslosigkeit des Smartphones, darauf aufmerksam gemacht wird, dass das Smartphone gleich eine Unfallmeldung als SMS oder Email versendet. Ab dem ersten Ton hat man weitere 30 Sekunden Zeit, das Smartphone für einen Moment zu bewegen, so dass das vorgesehene Versenden der Unfallmeldung storniert wird.

Wer sein Smartphone im Rucksack und diesen kurz auf dem Boden abgestellt hat, kann das Signal mit einem zarten Tritt gegen den Rucksack wieder abstellen.

Man hat natürlich auch die Möglichkeit das Tracking abzuschalten, in dem man die ‚Stop’-Schaltfläche betätigt.

Seit der Version 0.81 kann GPSSend beim Start die Lautstärke auf das 0.8-fache der maximalen Lautstärke setzen und beim Beenden wieder auf die ursprünglich eingestellte Lautstärke zurücksetzen. Der Hintergrund dieser Maßnahme ist die Sicherstellung einer ausreichenden Lautstärke für wichtige akustische Signale, wie zum Beispiel die Warnung, dass gleich eine Notfallmeldung versendet wird.

Sprache

GPSSend kann bei jeder neu erfassten Position die Gesamtanzahl der bisher erfassten Positionen und die Anzahl der noch nicht versendeten Positionen aussprechen. Dies ist zum Beispiel bei den ersten Einsätzen von GPSSend nützlich, wenn man der App noch nicht völlig vertraut und mitbekommen will, ob sie korrekt funktioniert. Setzt man die App öfters auf einer bestimmten Strecke ein, so kann man durch das plötzliche Erhöhen des Zählers für noch nicht versendete Positionen, erkennen, ob sich auf der Strecke ein Funkloch befindet.

Ist bei ‚Sprache’ ein Haken gesetzt, so wird automatisch ‚Sound’ deaktiviert und anstatt dem Tonsignal ein Text gesprochen, der auf das unmittelbare Versenden der Unfallmeldung hinweist.

Achtung: Wenn aufgrund eines sehr kurzen Intervalls oder aufgrund eines sehr zackigen Trackverlaufs in Kombination mit ‚Smarttracking’ sehr viele Positionen kurz nacheinander versendet werden, kommt die Sprachausgabe nicht mehr nach und sollte darum in solchen Situationen deaktiviert sein!

Schaltflächen

Start

Startet das Tracking. Dabei wird automatisch eine GPX-Datei auf einer eingelegten SD-Karte angelegt. Diese findet sich unter ‚sdcard/Android/data/com.example.gps/files’ und bekommt automatisch einen Dateinamen mit dem Aufbau ‚Jahr-Monat-Tag_Stunde-Minute-Sekunde’. Die Datei wird erst geschlossen, wenn die ‚RESET’-Funktion aus dem Menü aufgerufen wurde.

Die so erzeugten Dateien lassen sich später über USB auf einen PC kopieren.

Hat man die GPX-Datei mit ‚RESET’ geschlossen, so kann man sie direkt in GPSSend auf der Karte darstellen lassen. Dazu muss die Datei mit der Menü-Funktion ‚GPX-Datei auswählen’ ausgewählt werden. Nach dem nächsten Aufruf der Karte wird der in der GPX-Datei enthaltene Track auf der Karte in der Farbe Magenta dargestellt.

 

Stop

Stoppt das Tracking.

Map

Die Schaltfläche kann erst betätigt werden, wenn einmal eine gültige Position vom eingebauten GPS an die App übergeben wurde!

Sobald das passiert ist, kann mit einem Betätigen der Schaltfläche eine Landkarte aufgerufen werden. Es wird die aktuelle Position übergeben und die Karte zeigt die entsprechende Stelle in der Mitte der Karte. Die dargestellte Karte basiert auf den Daten von OpenStreetMaps.

Wer auf meiner Seite GeoRBL Biketracking Freunde definiert hat und wenn diese es erlaubt haben, werden auf der Karte auch die Positionen der Freunde angezeigt! Es ist auch möglich, diese durch einfaches Antippen zum Kartenmittelpunkt zu machen, so dass die Karte nach jeder Änderung der Position dieses Freundes die Karte auf diesen zentriert.

Einstellungen

Sendeschlüssel

Der Sendeschlüssel ist wichtig, wenn man Livetracking verwenden will. Man bekommt ihn durch eine Anmeldung auf GeoRBL-Biketracking. Nachdem man sich dort angemeldet hat wird er auf einer Info-Seite angezeigt. Er muss nur einmal in GPSSend eingetragen werden und kann dann wieder vergessen werden. Achtung: Bitte bei der Eingabe sehr gewissenhaft vorgehen und exakt auf Groß- und Kleinschreibung achtem!

Intervall

Hier kann die Zeit in Sekunden angegeben werden, die GPSSend zwischen dem einzelnen Versenden einer Position verstreichen lässt. Theoretisch kann man hier bis auf eine Sekunde hinunter gehen. Dies ist aber nicht empfehlenswert, da das Versenden einer Position etwas Zeit benötigt und es darum zu einem ‚Sendestau’ kommen kann. Dies ist dann an der hinteren Zahl unter ‚Positionen’ zu erkennen. Diese Zahl sollte normalerweise bei 0 sein und wird in einem solchen Fall aber ständig größer werden. Ein Wert von 3 Sekunden sollte leidlich funktionieren, aber mit dem voreingestellten Wert von 15 Sekunden ist man auf der sicheren Seite.

Livetracking

Ist hier ein Haken gesetzt, so wird mit einem Betätigen der ‚Start’-Schaltfläche das Livetracking gestartet. Ab jetzt kann ein Partner zu Hause die eigene Position live über die Webseite GeoRBL-Movetracker verfolgen.

Smarttracking

Bei manchen Anwendungen von GPSSend in Verbindung mit GeoRBL-Movetracker ist es wichtig, dass ein möglichst exakter Track erzeugt wird, da nur so automatisch festgestellt werden kann, ob man an bestimmten Punkten vorbei gekommen ist. Dies würde normalerweise ein kleineres Intervall als 15 Sekunden erfordern und damit sehr viele Positionsmeldungen erzeugen. Dies bedeutet sowohl eine höhere Belastung des Smartphones als auch eine höhere Datenmenge, die sich möglicherweise bei dem einen oder anderen mit einem ungünstigen mobilen Internettarif auf die Kosten auswirken könnte (Allerdings sind die Positionsmeldungen klein und üblicherweise kommt bei einem durchschnittlichen sportlichen Einsatz nur eine geringe Datenmenge zusammen) .

SMS Fernabfrage

Ist GPSSend aufgerufen, so kann die aktuelle Position per SMS abgefragt werden. Dazu muss das Tracking noch nicht einmal gestartet sein. Sobald eine SMS mit dem hier zu definierenden Schlüsselwort eingeht, startet GPSSend das Tracking, wartet bis eine gültige GPS Position vorliegt und sendet diese an das Handy oder Smartphone, von dem die SMS gesendet wurde, zurück. Die Funktion ist nur möglich, wenn hier bei ‚SMS Fernabfrage’ ein Haken gesetzt wurde.

Bei ‚Codewort’ kann ein beliebiges Schlüsselwort angegeben werden. Nur wenn die eingehende SMS dieses Schlüsselwort enthält, wird eine Position zurück gesendet!

Sensibilität

Die vom Beschleunigungssensor bei Bewegung zurück gelieferten Werte sind offenbar von Gerät zu Gerät verschieden. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, habe ich zwei verschiedene Einstellungen vorgesehen, die sich an den Geräten orientieren, auf die ich bisher Zugriff hatte. Die beiden Einstellungen können auch auf anderen Geräten ausprobiert werden.

Motorola Defy

Einstellung für Motorola Defy.

Samsung Galaxy Tab

Einstellung für Samsung Galaxy Tab.

Unfallmeldung

Hier finden sich alle Einstellungen, die mit dem automatischen Versenden einer Unfallmeldung zu tun haben.

SMS Benachrichtigung

Ist hier ein Haken gesetzt, so wird das Gerät bei aktiviertem Tracking und einer Bewegungslosigkeit von mehr als 60 Sekunden automatisch eine SMS versenden.

SMS Telefonummer

An diese Telefonnummer wird die SMS versendet.

SMS Text

Vor der Position wird der hier angegebene Text in die SMS eingefügt. Es bietet sich an, hier zusätzlich eine Telefonnummer anzugeben, an der der Empfänger der EMail sich über die Richtigkeit der eingegangenen SMS informieren kann.

EMail Benachrichtigung

Ist hier ein Haken gesetzt, so wird das Gerät bei aktiviertem Tracking und einer Bewegungslosigkeit von mehr als 60 Sekunden automatisch eine EMail versenden.

EMail Absender

Diese EMail-Adresse wird in die EMail als Absender eingetragen.

EMail Empfänger

An diese EMail-Adresse wird die EMail versendet.

Email Text

Dieser Text wird zusätzlich in die EMail eingefügt. Es bietet sich an, hier zusätzlich eine Telefonnummer anzugeben, an der der Empfänger der EMail sich über die Richtigkeit der eingegangenen EMail informieren kann.

SMTP Server

Der SMTP Server, über den die EMail versendet werden soll. Dies ist normalerweise der gleiche, den man auch bei seinem  PC EMail-Account eingetragen hat. Zum Beispiel ‚smtp.1und1.de’ – natürlich nur, wenn man bei denen Kunde ist!

SMTP Benutzername

Der Benutzername für den eigenen EMail-Account.

SMTP Passwort

Das Passwort für den eigenen EMail-Account.

Sprachausgabe

Einige von GPSSend im Betrieb ermittelten Werte können von Zeit zu Zeit akustisch ausgegeben werden. Hier kann man angeben, welche das sein sollen. Positionen werden immer ausgegeben, wenn eine neue Position versendet wird. Geschwindigkeit und Herzfrequenz werden ausgegeben, wenn sich der Wert um mindestens 3 Zähler verändert hat.

 

Log-Format

 

Track-Logging (Tracking)

Sobald GPSSend aktiv ist, versucht es erkannte Positionen in eine Datei zu schreiben (loggen). In Versionen vor 0.8 hat es dazu bei jedem Start und Stop eine Datei erzeugt. Ab Version 0.8 funktioniert das Logging komplett anders. Nun wird solange in eine Datei geschrieben, bis der Anwender explizit die ‚RESET’-Funktion aus dem Menü aufruft. In diesem Fall wird die aktuelle Datei geschlossen und eine neue Datei angelegt.

Dies hat folgende Konsequenz: Sieht man mit einem Dateimanager in das Verzeichnis von GPSSend (‚/sdcard/Android/data/com.tinkerpete.gps/files’), so ist die aktuellste dort sichtbare Datei grundsätzlich noch nicht geschlossen und kann darum nicht verwendet werden, um einen Track mit Google Earth oder einem ähnlichen Programm anzuzeigen bzw. es gibt immer eine noch nicht geschlossene Datei! Die aktuellste Datei darf nicht verwendet und nie gelöscht werden!

Möchte man die zuletzt geloggten Positionen in einem passenden Programm anzeigen, so muss die aktuelle Datei zuerst mit ‚RESET’ geschlossen werden.

In der Praxis bedeutet dies folgendes: Vor einer Tour ruft man einmal die ‚RESET’-Funktion auf. Dies sorgt dafür, dass eine neue Datei angelegt und ab jetzt in diese geloggt wird. Anschließend betätigt man die Start-Schaltfläche. Nach Beendigung der Tour betätigt man die ‚Stop’-Schaltfläche. Möchte man nun den Track nach Anstecken des Smartphones auf den Desktop kopieren oder in einem passenden Programm ansehen, so muss man noch einmal ‚RESET’-Funktion aufrufen.

Wenn man jetzt GPSSend bis zur nächsten Tour nicht mehr verwendet, ist es beim Start der nächsten Tour nicht erforderlich die ‚RESET’-Funktion aufzurufen.

Das neue Verfahren hat folgende Vorteile: Man kann das Tracking jederzeit stoppen und wieder neu starten ohne dass jedes Mal eine neue Datei erzeugt wird. Will man zum Beispiel eine Pause machen, oder stürzt GPSSend aus irgendeinem Grunde ab und man muss es neu starten, so wird beim neuen Verfahren nach erneutem Betätigen der ‚Start’-Schaltfläche in die schon beim letzten Start verwendete Datei geschrieben.

Das Format, indem die Positionen aufgezeichnet werden, kann hier gewählt werden. Momentan kann zwischen GPX und KML gewählt werden. Wird das Smartphone nach dem Logging mit einem Desktop-Rechner verbunden und die Speicherkarte bei einer USB-Verbindung als USB-Massenspeicher freigegeben, so kann diese in einem Dateimanager durch Doppelklick direkt in Google Earth geöffnet und angezeigt werden. Allerdings enthält das Format momentan nur die Position und die Höhe.

Ich persönlich verwende darum immer das GPX-Format, welches erst durch ‚Öffnen’ in Google Earth importiert werden muss. Dafür enthält dieses Format noch einige zusätzliche Angaben wie Geschwindigkeit und Herzfrequenz.

Mapsource

Die GPX-Datei von GPSSend enthält einige zusätzliche Werte, die leider nicht mit dem -bekannten Programm ‚Mapsource’ von der Firma Garmin kompatibel sind. Setzt man bei ‚Mapsource’ einen Haken, so werden diese zusätzlichen Werte weg gelassen und die GPX-Datei kann auch mit Mapsource eingelesen werden. Ein gutes Programm für den PC unter Windows XP, welches problemlos auch die zusätzlichen Werte verarbeiten kann, findet man hier: Knackes News

Koordinaten-Format

GPSSend kann jetzt die Koordinaten von Freunden im UTM-Format auf der Karte darstellen! Falls Eure ‚Freunde‘ Einsatzfahrzeuge von Bundeswehr, Katastrophenschutz, Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei oder einer sonstigen Hilfsorganisation sind, könnte dies für Euch von Bedeutung sein.

Die eingebaute Kartenfunktion

Zur Darstellung von Karten verwendet GPSSend die Java-Bibliothek ‚mapsforge’ von der ‚Freien Universität Berlin’:

mapsforge

Entwickler, die diese Bibliothek verwenden, müssen die von den Entwicklern der Bibliothek verwendete Lizenz beachten. Ursprünglich war dies die GPL3. Sie forderte vom Entwickler die Veröffentlichung seines Quellcodes, zu dem viele Entwickler nicht bereit sind. So auch ich. Darum löste ich die Kartenfunktion aus GPSSend heraus und veröffentlichte eine eigene App mit der Bezeichnung GPSSendMap! Seit kurzem (11.05.2011) haben sich die Entwickler von mapsforge dazu entschlossen eine weniger restriktive Lizenz zu verwenden: LGPL

Dies ermöglichte es mir, die Kartenfunktion wieder in GPSSend zu integrieren.

Besonderheiten

GPSend besitzt, im Gegensatz zu vielen anderen Kartenviewern auf Android-Geräten, zwei Vorteile: Es verwendet Kartenmaterial von OpenStreetMap (veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0) und es kann auch ohne ständige Online-Verbindung Karten darstellen! Viele andere Android Apps arbeiten auch offline mit OpenStreetMap, erfordern dafür aber die vorherige Übertragung von so genannten Kacheln (Tiles) auf das Smartphone. Für GPSSend wird lediglich eine einzelne, ‚map’-Datei benötigt. Diese kann man hier downloaden:

ftp://ftp.mapsforge.org/

Für dort noch nicht existierende Gebiete habe ich eine Anleitung geschrieben, mit der es möglich ist, eine solche ‚map’-Datei selbst zu erzeugen, bzw. zu konvertieren. Die Anleitung findet man hier:

https://tinkerpete.wordpress.com

Die bei anderen Kartenviewern verwendete Kacheltechnik benötigt bei gleichem Kartenausschnitt auch wesentlich mehr Speicherplatz.

 

 

 

Einstellungen

Hier kann angegeben werden, ob die Karte offline gerendert werden soll oder ob die Karte von online zur Verfügung stehenden Servern geholt werden soll. Im Falle des ‚Offline Renderings’ kann die zu verwendende Kartendatei angegeben werden.

Pfad zur ‚map’-Datei

Wird die Möglichkeit des Offline Renderings verwendet, so muss eine gültige ‚map’-Datei auf dem Smartphone vorhanden sein. Hier muss der Ort der ‚map’-Datei angegeben werden. Pfade können zum Beispiel ‚/sdcard/hessen.map’ oder ‚/sdcard/external_sd/hessen.map’ (auf dem Samsung Galaxy Tab) sein.

Karten-Modus

Hier kann eines von vier verschiedenen Render-Verfahren gewählt werden. Wählt man ‚Canvas Renderer’, so wird auf die im Smartphone vorliegende ‚map’-Datei zugegriffen. Die anderen Einträge greifen auf Online-Server zurück, so dass man notfalls auch ohne ‚map’-Datei eine Karte zu Gesicht bekommt. Zusätzlich ermöglichen die drei anderen Einträge auch unterschiedliche Darstellungsvarianten der Karte. Einfach einmal ausprobieren!

Die Kacheln können nur geladen werden, wenn man in einem WLAN ist oder die mobile Datenverbindung verwendet. Grundsätzlich funktioniert das auch prima, dürfte aber trotzdembei echter Outdoor-Verwendung von GPSSendMap, schnell nerven, da bei schlechter Verbindung oder einem Funkloch, die Kacheln nicht ausreichend schnell geladen werden.

Auf Objekt zentrieren

Wenn man einen bestimmten Freund oder eine bestimmte Freundin nicht aus dem Auge verlieren will, kann man ihn oder sie einfach antippen. Anschließend wird die Karte nach jeder Positionsaktualisierung auf das einmalig angetippte Objekt zentriert!

  1. Anonymous
    September 29, 2011 um 6:36 am

    Hallo Tinkerpete,
    auf der Suche nach einer Möglichkeit, meinen aktuell 8-jährigen Sohn für Notfälle auszustatten bin ich auf den DNT GPS-Tracker 2.0 gestoßen. Die Idee war, meinen Sohn mit einem möglichst einfachen Telefon auszustatten, das die Möglichkeit bietet, Notrufe abzusetzen, Standortkoordinaten zu texten und bei Verlassen eines vorher definierten Raumes eine Warnmeldung abzusenden. Leider musste ich gestern mit einigem Entsetzen die Post auf verschiedenen Plattformen über die Qualität des DNT lesen. Also habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht. Dabei hat auch eine Rolle gespielt, dass das DNT mit 150 € Listenpreis nur gerinfügig teurer ist als zum Beispiel ein HTC Wildfire S.
    Für eine regelmäßige Standortübermittlung empfiehlt sich ohnehin ein Datentarif, der in der Regel eine SMS-flat einschließt – bei uns wäre das der O2 Blue 100.
    Damit könnte man dann aber auch gleich in größerem Volumen Daten transferieren.

    Von dieser Überlegung war der Weg nicht weit in den Android-App Market und dort bin ich dann auch schnell auf Deine tolle App gestoßen.

    Du schreibst ja selbst, dass Du Deine App primär fürs Biken geschrieben hast, auch Läufer wie meine Frau und ich könnten davon toll profitieren.
    Die Frage ist nun, ob Du auch schon mal über eine Nutzungserweiterung für die Kinderüberwachung nachgedacht hast. Bitte verstehe das nicht falsch. Ich lasse meinem Sohn – und gerne auch später meiner Tochter (ist erst 4) gerne die nötigen Freiräume und will im Einzelfall auch gar nicht wissen, wo sie gerade sind, aber ich hätte gerne eine Technik, mit der ich im Ernstfall herausfinden kann, wo sie gerade sind und darüber hinaus gewarnt werde, wenn sie einen abgesprochenen Bereich verlassen.

    Eine entsprechende App müsste also zusätzlich idealerweise zusätzlich erkennen, ob der Standort außerhalb eines definierten Bereichs liegt.

    Da meine Frau und ich je ein Desire S nutzen wäre es darüber hinaus toll, wenn Sie der aktuelle Standort nicht nur über einen ortsfesten Rechner sondern auch direkt über ein Smartphone ermitteln ließe.

    Ich wäre gerne bereit, für ein solches App auch einen angemessenen Preis zu zahlen – wenn Du nicht die gesamten Entwicklungskosten direkt beim ersten Verkauf einspielen willst.

    Lass mich doch bitte wissen, ob Du Interesse hättest, das zusätzlich zu implementieren, dann wäre ich gerne gemeinsam mit Dir bereit, sinnvolle Programmanforderungen zu definieren. Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen

    • AlexD
      September 29, 2011 um 6:38 am

      Hallo Tinkerpete,
      das war ein wenig zu schnell – der Post hatte noch keine Signatur.

      Jetzt müsstest Du mich erreichen können, wenn Du Zugriff auf die hinterlegte E-Mail-Adresse hast. Ansonsten poste einfach eine Antwort – ich erhalten dann ja eine Benachrichtigung.

  2. September 29, 2011 um 7:43 am

    Bis auf die Bereichsüberwachung geht schon alles. Siehe Freunde/Zuschauerdefinition auf meinem Server. Die Freunde werden nach Definition und Erlaubnis auch auf dem Smartphone angezeigt.

    • AlexD
      Oktober 1, 2011 um 9:53 pm

      Fein, ich glaube ich muss das einfach mal ausprobieren.
      Werden die Daten auch gespeichert, so dass man rückverfolgen kann, wo das Telefon zuletzt geortet wurde? Ich kann mir leider Situationen vorstellen, wo das hilfreich sein könnte.
      Hältst Du es für denk- und leistbar, auch die Bereichs-Spezifikation noch zu implementieren? Das kann – wenn das einfacher ist – auch eine Längen- und Breitengraddefinition sein, falls eine polygonale oder politische Definition zu aufwändig sein sollte. Die Benachrichtigung könnte dann wahlweise über den Server, via E-Mail oder via SMS erfolgen – je nachdem was einfacher wäre.

      Was natürlich tödlich wäre, ist für meine Aufgabe eine Alarmierung bei Bewegungslosigkeit. Die müsste ich abschalten können. Sonst würde schon das Telefon im Schulranzen im Klassenraum permanenten Großalarm auslösen.

      Ich hab mich in den letzten Tagen noch mal etwas intensiver umgesehen. Dabei sind mir natürlich auch kommerzielle Angebote aufgefallen, die monatlichen Beiträge und Einzelkosten für Nachrichten finde ich aber etwas übertrieben.
      Da ich den Nutzungsbedarf bei einem achtjährigen nicht ganz so hoch einschätze, wollte ich dafür auch nicht 20 € und mehr im Monat ausgeben.
      Ansonsten wiederhole ich aber gerne meine Bereitschaft für eine angemessene Entlohnung …

      Unabhängig davon werde ich aber wohl in Kürze mal ausprobieren, was die App alles jetzt schon kann.

      Freundliche Grüße

      AlexD

  3. Anonymous
    Oktober 7, 2011 um 12:49 pm

    Hallo tinkerpete,
    auch von mir erst einmal eine große Lobeshymne. Als Neubesitzer eines Defy+, welches ich zum Joggen und Radeln mit benutzen möchte, bin ich auf Deine Sreiten gestossen.
    Besonders begeistert hat mich natürlich die Möglichkeit der Unfallmeldung.

    Also zack zack installiert und läuft auch fast alles. Nur bekomme ich die Karte nicht zur Ansicht. Habe von „ftp.mapsforge.org“ die Datei “ german-0.2.4.map“ geladen und auf die Sd-Karte kopiert.
    Unter den Einstellungen den Pfad dorthin eingetragen aber die Karte wird nicht angezeigt.

    Wo liegt jetzt der Fehler.

    Mit herzlichen Grüßen

    Sellerberg

    • Oktober 7, 2011 um 10:39 pm

      Was hast Du denn für Android-Gerät? Was hast Du für eine Android-Version auf dem Gerät? Hast Du zusätzlich auch GPSSendMap installiert (Besser nicht)?

  4. Anonymous
    Oktober 9, 2011 um 8:49 pm

    Hallo und Danke für die schöne App. Ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit, die per sms gesendeten Koordinaten direkt in einer Map, z.B. Google maps darzustellen. Sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht? Derzeit schicke ich die sms an meine Frau, die sieht aber nur die Koordinaten in der sms und muss sie händisch in gm eintippen. Geht das auch anders? LG, Joska

  5. Anonymous
    Oktober 26, 2011 um 6:24 pm

    Hey !

    Was macht der permanent Link zur Live Karte ?
    Kann ich 2 GPS App´s gleichzeitig laufen lassen ?

    • Oktober 26, 2011 um 7:23 pm

      Ich verwende gelegentlich ‚c:geo‘, welches die gleiche Karte verwenden kann. Ich glaube ich habe sie auch schon einmal gleichzeitig laufen lassen.

  6. Anonymous
    Dezember 4, 2011 um 5:48 pm

    Hallo Tinkerpete,

    ich habe GPSSend in der 0.92 Version heute auf meinem Defy getestet. Fast alles funktioniert prima und die Familie war vom Livetracking ganz angetan.
    Eine Frage habe ich aber noch. Ich habe danach nochmal die Unfallmeldung per SMS ausprobiert und nach 60s Ruhe wurde die Meldung versendet. Was allerdings nicht kam, war die Warnung nach 30s. Ich habe sowohl mit Sound und Sprache getestet, sowie mit der Lautstärkeanhebung – leider kein Erfolg. Muss ich dafür noch etwas anderes einstellen?

    Gruß
    Hoedsch

  7. Anonymous
    Dezember 4, 2011 um 9:27 pm

    Was hast Du für ein Smartphone? Es ist sehr ungewöhnlich, dass überhaupt kein Ton zu hören war.

    Gruß

    Tinkerpete

    • Anonymous
      Dezember 8, 2011 um 10:33 pm

      Es ist ein Defy, also eigentlich sollte es gehen.

      • Anonymous
        Dezember 8, 2011 um 10:39 pm

        Die Sekunden in den eckigen Klammern zählen auch hoch, aber bei 30 kommt weder Warnung noch ein Ton.

  8. Anonymous
    Dezember 9, 2011 um 11:10 pm

    Mit dem Defy hast Du recht. Das sollte funktionieren. Aber mir fällt beim besten Willen momentan kein Grund ein, warum es nicht geht. Kann es sein, dass Du den Ton einfach auf ‚AUS‘ gestellt hast?

  9. Homer
    Januar 17, 2012 um 3:09 pm

    bei der version 0.92 kann ich kein SMTP Passwort (da fehlt der menüpunkt) eingeben.
    Was kann das sein?
    hab ein huawei x3

    gruß Homer

  10. Januar 17, 2012 um 7:56 pm

    @Homer: Du hast recht! Probiere einmal die neueste Version! Und vielen Dank für Deinen Hinweis.

  11. Homer
    Januar 18, 2012 um 10:33 am

    tinkerpete :
    @Homer: Du hast recht! Probiere einmal die neueste Version! Und vielen Dank für Deinen Hinweis.

    funzt wieder danke

  12. Homer
    Januar 18, 2012 um 12:04 pm

    mhhh irgendwie bekomme ich das mit der unfallmeldung per mail nicht hin.

    stelle ich bei sendeverzögerung 1 ein kommt alle sekunde die Alarmmeldung und sofort wird angeziegt, dass die mail versand wurde.

    Stelle ich die sendeverzögerung auf 10 passiert gar nichts kein voralarm kein hauptalarm?

    auch bekomme ich keine mail. einstellungen schon mehrmals überprüft funzt aber nicht.
    Das manuelle versenden geht auch nicht, kommt die Meldung: „Authentification problem:null“.

    (SMS versand hab ich noch nicht probiert)

    Gruß
    Homer

  13. Homer
    Januar 18, 2012 um 12:14 pm

    Homer :
    mhhh irgendwie bekomme ich das mit der unfallmeldung per mail nicht hin.
    stelle ich bei sendeverzögerung 1 ein kommt alle sekunde die Alarmmeldung und sofort wird angeziegt, dass die mail versand wurde.
    Stelle ich die sendeverzögerung auf 10 passiert gar nichts kein voralarm kein hauptalarm?
    auch bekomme ich keine mail. einstellungen schon mehrmals überprüft funzt aber nicht.
    Das manuelle versenden geht auch nicht, kommt die Meldung: „Authentification problem:null“.
    (SMS versand hab ich noch nicht probiert)
    Gruß
    Homer

    problem Sendeverzögerung:
    glaub mein sensor für die sensibilität ist sehr empfindlich oder ungenau, steht das Huawei X3 einfach ruhig da, zählen die sekunden machmal bis drei hoch dann wieder null dann evtl. bis vier dann wieder null.
    Voralarm kommt aber auch nicht bei eingestellt fünf sekunden.

    Gruß
    Homer

  14. Januar 18, 2012 um 7:40 pm

    @Homer: So, war immer noch ein Fehler drin. Jetzt habe ich es aber gleich ausprobiert und es funktioniert wieder. Die Sendeverzögerung von 30 Sekunden lass doch erst einmal eingestellt. Wenn dann alles funktioniert, kannst Du sie ja wieder verstellen. Wegen der Empfindlichkeit: Hast die Samsung Galaxy Tab Einstellung unter ‚Sensibilität‘ ausprobiert?

    Eventuell kann ich noch eine dritte Empfindlichkeit mit rein nehmen, aber dazu bräuchte ich ‚mal kurz Dein Huawei…🙂

  1. No trackbacks yet.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: