Über den Autor

Ursprünglich informierte das Blog aus der persönlichen Sicht eines HTC HD2 Besitzers über Dinge, die im Leben mit einem solchen Gerät in irgendeiner Weise von Relevanz sind.

Mittlerweile schreibe ich aus der Sicht eines Computer Nerds über ganz unterschiedliche Themen. Die meisten Artikel haben helfenden Charakter, sie sollen den Lesern zeigen was geht, ohne dabei in Tutorials auszuarten.

Alle Texte und alle Bilder in diesem Blog sind Copyright (c) by Tinkerpete.

EMail: info ( @ ) steinlaus.de

  1. Rudi Baumgartner
    August 9, 2013 um 10:17 am

    Hallo Tinkerpete,
    Ich habe auf meinem Samsung Galaxy S-9001 MoveTracker als Nachfolge-App von GPSsend installiert. Mir sind bei beiden Apps zwei Dinge aufgefallen:
    1) Wenn die App gestartet ist (auch nach einem Reset) und schon eine Weile läuft, dann stoppt sie, sobald eine andere App gestartet wird, ein Telefongespräch angenommen oder ein SMS empfangen wird.
    2) Kann kein Unfall-e-Mail versenden, weil eine Fehlermeldung kommt „connection Problem with SMTP-server smtp.a1.net, port 465“ (oder so ähnlich!?)

    Wie kann ich diese zwei Herausforderungen evtl. lösen!?

    Beste Grüße aus dem überhitzen Burgenland (Ost-Österreich bzw. „West-Ungarn“)

    Rudi Baumgartner

  2. Raymond Bakker
    Juni 29, 2014 um 3:19 pm

    Hallo Tinkerpete,

    nach beinahe einem Jahr den Net recherchierend für Pocket-Computer und Taschenrechner
    bin ich auf Dein Blog gestoßen. Und das (Blog) hat mich wirklich mehr als die meisten andere Seiten gefreut ! Einfach deswegen, weil Du soviele interessante, nützliche, und
    hilfreiche Beiträge dargeboten hast, statt nur Deine Sachen stolz zu zeigen …
    Eben darum müsste das Ausbleiben mehrer, positiven Resonanz doch zumindest etwas
    enttäuschend sein ?

    Es würde jedoch m.E. eine Schande sein, wenn dieses schöne Blog dadurch dem immer wachsenden Friedhofteil des Nets in kurzem zubehören würde. Selbstverständlich könnte
    ich das mit diesem Beitrag alleine nicht vorbeugen, hoffe jedoch, daß die Unterschied
    zwischen ein und kein immer noch etwas ausmacht …

    Vorallem „Taschenrechner im Wandel der Zeit/UPN gegen AOS“ hat mir sehr zugesagt,
    weil ich in den ’70-ern auch darüber veröffentlicht habe. Ich bin aber der Meinung, SHARP
    war mit dem EL-5100 letztendlich der eigentliche Sieger. Diesem revolutionären Rechner
    wurde von akademischen Verlag, Wiley & Sons, derzeit eben ein eigenes Buch gewidmet !

    Der SHARP Pocket-BASIC war GWBASIC auch weit überlegen; ich habe manches Programm
    umschreiben müssen. Das wurde ausnahmslos schneller, kürzer, aber vorallem lesbarer.
    Habe immer noch meinen PC-1261, also sehr erfreulich Deinen Beitrag über diesen wohl
    kompaktesten Taschenrechner je. Hast Du einen CE-125/CE-126P oder soetwas ? Wenn
    nein, könnte ich Dir besorgen.

    Beste Grüße aus den Niederlanden

    Raymond Bakker

  3. Juni 29, 2014 um 7:56 pm

    Hallo Raymond,

    Dein Kommentar ist sehr nett. In der Tat kann man manchmal die Lust verlieren, an einem solchen Blog weiter zu schreiben. Es wäre schon sehr schön, wenn öfters einmal nette Kommentare wie Deiner kämen. Aber dies ist nicht mein erstes Web-Projekt und als solches habe ich Erfahrung mit der stillen Nehmen Mentalität vieler Leser.

    Und – wie Du ja auch schreibst – es gibt doch einige Leute, die Wissen und Kompetenz im Internet kostenlos zur Verfügung stellen. Da ich schon von vielen Autoren profitiert habe, ist dies mein Versuch, ein kleines Bisschen davon zurück zu geben.

    Damit komme ich für mich ins Reine und habe nicht das Gefühl, immer nur genommen und nichts zurück gegeben zu haben.

    Liebe Grüße

    Tinkerpete

  4. Raymond Bakker
    Juli 2, 2014 um 12:22 pm

    Hallo Tinkerpete,

    vielen Dank für Deine freundliche Antwort.
    Ich habe mich von spät ’70-er bis mitten ’90-er Jahren beruflich mit SHARP Pocket
    Computern, sowie Organizern beschäftigt. Mein PC-1261 möchte ich beibehalten,
    sonstige Restposten sind zu verkaufen; Erlös wird WarChild gespendet.
    Über die PC-1600 Site habe ich schon mehere SHARP-Benutzer helfen können.
    Wo sonst in der Welt werden noch Speichermodule für dieses Modell angeboten?
    Auch von der PC-1600 selber habe ich noch welche. PC-1500A, PC-1211, eben
    der Urvater, EL5100, sind alle noch hier erhältlich – mit/ohne Zubehör, Dok., usw.

    Zudem einige IQ-8300M, und Steckkarten (u.A. 3-D Spreadsheet, Time Expense,
    BASIC 32/64/256kB, RAM-Cards).

    Weiterhin EPSON, TI Handcomputer, Taschenrechner, u.v.m.

    Habe ich richtig verstanden, daß Du entweder CE-125/126P schon hast, oder
    die Geräte nicht (mehr) brauchst ?

    Liebe Grüße
    Raymond

    • Amir
      Januar 4, 2016 um 8:28 pm

      Hallo Raymond,

      Hätte interesse an dem Zubehör für den IQ-8300M falls du das noch besitzt bzw abgeben möchtest?

      Danne und Gruss

      • Ray
        Januar 5, 2016 um 4:04 pm

        Hallo Amir,
        ja, es gibt hier noch manche IQ-8300-Sachen: SHARP-Karten, die GOLD-Karte von AMS,
        Datenübertragungspakete, sowie jede Menge Doku (u.A. Originalprospekte).
        MfG
        Ray

      • Amir
        Januar 5, 2016 um 10:04 pm

        Hallo Raymond,

        wie kann ich denn ausser über die Kommentarfunktion noch Kontakt mit dir aufnehmen zwecks infoaustausch.
        Kannst mir auch gerne ne email schreiben unter smokemaster2001@yahoo.de dann antworte ich da. Würde mich freuen von dir zu hören.

        Amir

        Vielen Dank und Beste Grüsse

  5. Juli 2, 2014 um 6:56 pm

    Hallo Raymond,

    von dem CE-125 habe ich 2 Stück, da brauche ich keine mehr. Eine Zeit lang habe ich einen sehr gut erhaltenen PC-1600 gesucht, da ich den nie besaß und gerne einmal einen zum Spielen in der Hand gehalten hätte.

    Aber die bei eBay waren mir dann doch meist zu teuer oder ich habe sie nicht rechtzeitig erwischt. Einen PC-1500 A habe ich auch. Den habe ich auch sehr gerne gemocht und darauf programmiert.

    Was hast Du denn sonst noch für Geräte? Hast Du eine eigene Webseite?

    Liebe Grüße

    Tinkerpete

  6. Raymond Bakker
    Juli 4, 2014 um 12:23 pm

    Hallo Tinkerpete (Peter?),

    leider erst jetzt Deine Antwort ‚entdeckt‘ (GMail ‚versteckt‘ Blogposts in einer
    getrennten Kategorie; weil ich auf ’social media‘ nicht viel mache, ist mir so
    Deine Bericht entgangen – Entschuldigung!).

    Habe ungefähr alle SHARP-Pockets gehat, bzw. tatsächlich benutzt, vom
    PC-1211 bis zum PC-E500. Einen PC-1211, ohne dunkle Flecken in der
    Anzeige, habe ich immer noch, inkl. Drucker, Handbücher, u.v.m.
    Ebenso wie alles was folgt, ist dieser zu verkaufen.
    Nur meinen PC-1261 möchte ich beibehalten, weil es vom Format her und
    in der Handhabung wohl kein bequemere Taschencomputer gibt.

    Der PC-1500A war mein Favorit, besonders in Verbindung mit dem CE-158!
    Auch eine Herausforderung: der CE-153 Software Board; hab noch ein,
    komplett in OVP. Weiterhin: Program Modules CE-502A General Statistics,
    und CE-505A Mathematik. Plotterstifte und Papier für CE-150 sind hier
    auch noch erhältlich.

    Der PC-1600 ist, mit 3 völlig programmierbaren Prozessoren, RS-232 Port,
    Analog-Eingang, größere Anzeige, sowie 2 Modulfächer – und das alles im
    selben Format als der PC-1500 – technisch eine richtige Spitzenleistung !
    Der Höchstmaß an Komplexität bringt jedoch ab und zu kleine Unstimmig-
    keiten mit sich.
    Ich habe noch mehrere PC-1600, mit entweder CE-1601M, oder Platine-
    Modul(n), 32kB ohne Batterie, ohne Gehäuse. Was möchtest Du denn für
    ein Exemplar mit minimalen Gebrauchsspuren anlegen ?

    Liebe Grüße
    Raymond

  7. Juli 4, 2014 um 6:38 pm

    Hallo Raymond,

    ich bin kein konsequenter Sammler. Ich mag die Geräte halt, habe aber im Laufe der Zeit festgestellt, dass ich doch wenig Zeit habe, mich noch einmal intensiv mit den Geräten zu beschäftigen. Ich habe ein paar Geräte quer durch die verschiedenen Marken. Vor allem mag ich die HP-Palmtops, wie den 200LX, den nutze ich auch heute noch.

    Einen PC-1260 und eine PC-1261 haben meine Kinder zum Kopfrechnen.

    Aber ich mag es, manchmal einen aus der Vitrine zu nehmen und ein bisschen damit herum zu rechnen. Aber wer wird sich nach mir noch damit beschäftigen?

    Darum gebe ich nicht viel Geld dafür aus. Manchmal entdecke ich etwas Interessantes, dann steigere ich noch einmal. So habe ich auch die TI-89 Reihe entdeckt, die sind zwar lange nicht so alt, aber wenn man sich einmal mit der eingesetzten Technologie intensiver beschäftigt (Beim 89 ist das ein abgewandeltes CAS namens Derive), dann wird man feststellen, dass dieser Taschenrechner ein unglaublich vielseitiges und flexibles Gerät ist.

    Du findest darüber auch ein paar Artikel hier.

    Liebe Grüße

    Tinkerpete

  8. Raymond Bakker
    Juli 5, 2014 um 11:31 am

    Hallo Tinkerpete,

    Den TI-89 (und einige TI-Modelle mehr) kenne ich: ein faszinierender Rechner.
    Vom ursprünglichen AOS sind viele abgewandelte Eingabe-Systemen bekannt.
    SHARP ist mit AER, bzw. die späteren Inkarnationen, einen eigenen Weg
    gegangen; m.E. sicher nicht slechter.

    Versuche mal, Dich folgendes vorzustellen: es ist spät in den ’70-ern.
    Alle Rechner zeigen in der Ära in Ruhe ganz RECHTS in der Anzeige „0.“
    Bei einer Eingabe verschiebt alles nach links, also GEGEN DIE NATÜRLICHE
    LESE/SCHREIBE-RICHTUNG (gefällt wohl nur Chinesen …).

    Dann stellt SHARP ihren EL-5100 vor, mit „0.“ ganz LINKS. Das alleine war
    schon eine umwerfende Idee ! Da ging das Abbilden der Eingaben zum ersten
    Mal ganz natürlich vor sich. Die 24-stellige Punktmatrix Anzeige, mit vollem
    Cursor-Steuerung und PLAYBACK*-Funktion war kompromislos und zukunfts-
    weisend. Die Wahl für das Querformat hat gleichzeitig eine viel übersichtlichere
    Tastenanordnung ermöglicht. Dazu kam noch, wie gesagt, AER, mit hochge-
    schriebene Exponenten, u.v.m.

    In dem modularen Aufbau und reichhaltiger Peripherie war der HP dem SHARP
    klar überlegen. In allen anderen Hinsichten jedoch, war der EL-5100 zweifellos
    das absolute Spitzenprodukt seiner Ära. Schaue Dich doch mal einfach Bilder
    an des HP-41 aus ’79 und des EL-5100s. Letzterer sieht immer noch modern,
    sogar futuristisch aus, der HP dagegen ‚datiert‘. Die SHARP-Tastatur fordert
    den Ungeübten aus, alle Möglichkeiten hemmungslos zu untersuchen, die HP-
    Tastatur macht beim ersten Anschauen klar: hier muß ziemlich viel studiert,
    eingeübt, sowie memorisiert werden, ehe man etwas damit anfangen kann.
    Also, auch ergonomisch war der SHARP vorbildlich.

    Ich könnte Dir gerne einen PC-1600 zum Ausprobieren zur Verfügung stellen,
    falls Du mir etwas anderes abkaufen möchtest, damit WarChild davon auch
    noch Vorteil hat.

    Liebe Grüße
    Raymond

    *Eine definitive urheberrechtliche Aussage, ob SHARP oder TI
    – mit dem 2550-IV – der erste war, wäre wohl nur anhand einer
    patentrechtlichen Studie möglich. Ich habe den 2550-IV gehat
    und fand zumindest die Implementation von SHARP die bessere.

  9. Juli 5, 2014 um 3:44 pm

    Hallo Raymond,

    da Du so begeistert bist von dem EL-5100, habe ich einmal ein wenig recherchiert. Auch wenn dieser Pocket-Computer sicherlich eine sinnvolle Weiterentwicklung des Taschenrechnergedankens ist, so ist er doch noch nicht einmal ein richtiger Computer! Denn er besitzt keine BEDINGTEN Sprünge (http://de.wikipedia.org/wiki/Computer)!

    Ich interessiere mich vor allem für programmierbare Taschenrechner, da diese mit Computern vergleichbar sind und es durch bedingte Sprünge erlauben, komplexe Algorithmen zu programmieren. Erst das macht sie für mich so faszinierend.

    Im Sinne einer weiteren Vereinfachung der Benutzerschnittstelle beim interaktiven Rechnen, mag der EL-5100 aber tatsächlich zum damaligen Zeitpunkt führend gewesen sein. Aber so wie HP mit UPN quasi noch dem Maschinengedanken am Nächsten war, hat der Sharp nur TI’s mit AOS vorgedachtem automatischen Berechnen eines Ausdrucks noch eines darauf gesetzt, in dem sie das durch eine gute Punktmatrixanzeige zu Ende gedacht haben.

    Ich habe übrigens einen TRS-80 PC-1, also einen PC-1211 mit anderer Bezeichnung. Der PC-1211 war wohl der erste echte Pocket-Computer!

    Interessant ist, dass sich das Querformat letztlich nicht durchgesetzt hat, auch wenn es mit dem PC-1401 noch einmal eine richtige Hochphase hatte. Jahre später ging es doch wieder zurück zum Hochformat, wie beim HP-48SX, TI-83+ und dem TI-89. Selbst Casio und Sharp haben heutzutage keinen Taschenrechner oder Pocket-Computer im Querformat mehr im Angebot.

    Bei der Frage wer was zuerst gemacht hat, ist es immer schwierig einen eindeutigen Gewinner zu bestimmen. Solche Dinge liegen zu bestimmten Zeiten einfach ‚in der Luft‘. Sie ergeben sich auch auf einmal, da man Neues in den Händen hat und beim Arbeiten damit schnell Unzulänglichkeiten entdeckt und weitere Ideen entwickelt, was man jetzt damit machen kann.

    In diesem ganzen Bereich hatte vermutlich schon HP die Schlüsselidee: Nämlich einen Taschenrechner (Den HP-65) zu bauen, der noch dazu programmierbar war! Dies löste eine Lawine von Produkten aus, bei der dann schließlich auch der EL-5100 nur ein Gerät unter vielen war – und noch nicht einmal programmierbar.

    Programmierbare Taschenrechner gaben DAMALS auch den weniger Betuchten die Möglichkeit in die Hand, EIGENE Lösungen zu entwickeln. Das war – aus meiner Sicht – die wahre Revolution.

    Liebe Grüße

    Tinkerpete

  10. Raymond Bakker
    Juli 5, 2014 um 5:56 pm

    Hallo Tinkerpete,

    schönen Dank für die interessante Auseinandersetzung.

    Ich habe den EL-5100 nur als revolutionären Rechner, nicht eben als Com-
    puter beschrieben. Der PC-1211 war tatsächlich der erste richtige Pocket-
    Computer.
    Könntest Du mir aber einen anderen Rechner nennen, dem ein namhafter,
    akademischer Verlag, wie Wiley & Sons, ein eigenes Buch gewidmet hat ?!
    Soviele Schritte vorwärts in einem Produkt war wohl einzigartig.
    Die „weniger Betuchten“, so weiß ich aus eigener Erfahrung, haben sich wohl
    selten mit dem Konzept eines HP-Rechners zu Hause gefühlt, das war immer
    nur-Ingenieur-Material. „Den Maschinengedanken am Nächsten“ zu sein, ist
    eben die schlechts denkbare Voraussetzung um ungeübte, sondern interes-
    sierten Leute mit programmierbaren Maschinen (ob Rechner, oder Computer)
    vertraut zu machen.

    Ich weiß ein Bißchen, worüber ich rede – war doch derzeit Initiator der ersten
    Versuchsprojekte in den Niederlanden um Rechner, bzw. Computer im
    Unterricht – Grund-, Realschulen und Bibliotheken ! – einzusetzen, d.h. jedem
    Schüler seinen eigenen Computer zu geben. In Zusammenarbeit mit Prof.
    Freudenthal der Universität Utrecht. Habe selber die -zig PC-1211 + Drucker
    derzeit bei Vobis, Aachen angeschafft !

    Bedingten Sprünge als Wendepunkt vom einfachen, linearen Rechenautomat
    zum richtigen Computer zu stipulieren ist zwar vollkommen zurecht,
    Sog. ‚Boolean switches‘ ergeben jedoch die Möglichkeit einer impliziten Ver-
    zweigung; besser gesagt: einer/s mehrwertigen Formel/Ausdrucks.
    Tippe mal folgendes Beispiel in dem PC-1261 ein: X = X = 0. Dann wiederholt
    über die PLAYBACK-Tasten [] und [ENTER] ausführen. Soetwas
    wird auch als Boolean flip-flop angedeutet.

    Liebe Grüße
    Raymond

  11. Juli 5, 2014 um 8:53 pm

    Hallo Raymond,

    ich weiß nicht wie Du das meinst mit dem Buch? Einmal davon abgesehen, dass die Veröffentlichung eines Buches allein kein Beweis für die Außergewöhnlichkeit von was auch immer sein kann, gab/gibt es doch viele Bücher zu den Taschenrechnern von damals?

    HP-41:
    http://calc.fjk.ch/bibliothek/bibliographie/

    TI-59:
    http://www.amazon.de/Finite-Tragwerksanalyse-Taschenrechner-Aufgaben-Programmsammlung/dp/3433009813

    http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/schaerf-programmieren-mit-den-taschenrechnern-ti-58-und-ti-59/135915294-77-1799

    http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&keywords=59…&page=1&rh=n%3A124%2Ck%3A59…%2Cp_n_binding_browse-bin%3A492559011%2Cp_n_condition-type%3A616967011

    Weniger ‚betucht‘ zu sein, lässt nicht den geringsten Schluss auf intellektuelle Fähigkeiten zu – denke ich mal.🙂 Und selbst wenn der durchschnittliche Ingenieur etwas mehr verdienen sollte, so gab es eben genau damals zu diesem Zeitpunkt noch keine Homecomputer oder PC’s zu kaufen. Das dauerte noch ein paar wenige Jährchen länger – wenn ich mich recht erinnere.

    Als HP-65, HP-25, TI SR-52 am Markt erschienen, hat noch absolut niemand daran gedacht, so etwas in die Schulen zu bringen. Die Lehrer damals hatten keine Ahnung, was da auf sie zu kam.

    War Vobis damals nicht Vero?🙂 Da habe ich nämlich meinen TI-58C gekauft.

    Aber wenn Du Dich mit Taschenrechnern in Schulen auskennst: Nachdem 1991 in Österreich flächendeckend Derive in den Gymnasien eingeführt wurde und später auch in Deutschland mit CAS Rechnern experimentiert wurde – warum hat sich das nicht durchgesetzt? Warum sind die Lehrer so gegen den Fortschritt?

    Liebe Grüße

    Tinkerpete

    • Raymond Bakker
      Juli 6, 2014 um 6:20 pm

      Hallo Tinkerpete,

      natürlich kenne ich viele Dutzend Anwendungsbücher für populären Rechner-
      Modelle von ebenso populären Verlagen – z.B Data Becker in Deutschland.
      Besagt ja nichts. Verlage für wissenschaftlichen Bücher, wie Springer, ziehen
      die Nase auf für solchen Ausgaben (habe in den ’70-ern/’80-ern im Verlags-
      wesen gearbeitet, auch mit deutschen Verlagen).
      U.S.-Verlag, Wiley & Sons, gehört zu den namhaftesten Verlagen von Univer-
      sitätslehrbücher in der Welt. Als gerade dér Verlag ein Buch über den
      EL-510o publiziert, dann besagt das ja etwas. Der Verfasser (Mathematiker,
      wenn ich mich gut erinnere – es liegt irgendwo auf dem Dachboden …) hat
      eben nicht die Anwendung, sondern das Konzept beschrieben, und die
      Algorithmen in Detail studiert, besonders für asymptotische Funktionen.
      Aus jenem Sicht, sowie ergonomisch, stellt der EL-5100 ein einzigartiger
      Meilenstein in der Entwicklung von wissenschaftlicher Rechner her.

      Morgen weiter …

      Besten Grüße
      Raymond

  12. Juli 5, 2014 um 10:02 pm

    Mir ist etwas ähnliches wie der boolesche Ausdruck bekannt: Gelegentlich setzte ich so etwas wie Y=ABS(Y-1) ein. Aber ich will mich nicht mit Tricks beschäftigen, wenn ich programmiere. Ich will mich mit dem Problem beschäftigen und nicht mit Tricks. Das war schon schwierig mit meinem ersten programmierbaren Taschenrechner, dem PR-56 D-NC (http://www.steinlaus.de/articles/articles139.html) eine Schwierigkeit, weil der neben den wenigen möglichen Programmschritten (72) als Vergleichsbedingung nur das Prüfen auf einen negativen Wert kannte.

  13. Raymond Bakker
    Juli 16, 2014 um 9:55 am

    Mein Kommentar wurde vor einer Woche verweigert:
    „sorry, this comment could not be posted“
    Habe es soeben noch einmal versucht: selbe Meldung …
    Was ist los ?
    MfG
    Ray

  14. Juli 16, 2014 um 6:41 pm

    Aber jetzt scheint es doch zu gehen! Ist der Beitrag vielleicht zu groß gewesen? Vielleicht solltest Du ihn aufteilen. Oder wir schreiben uns per EMail weiter.

  15. Raymond Bakker
    Juli 17, 2014 um 11:34 am

    Genau, gerade das verstehe auch ich eben nicht. Was ist exakt „zu groß“ ?
    Das Blöde ist, mein Kommentar bleibt ‚im Bild‘ – vollbreit, weil keine Name daneben.
    Ich habe versucht, das mit Kopieren einzulesen, dann ’schrumpft‘ das Schreibefenster
    jedoch zur originalen Mindesthöhe, und bei ’scrollen‘ läuft das ‚Blau‘ der Kopierfunktion
    nicht mehr mit …
    Habe mit anderen WP-Seiten auch dumme Probleme erfahren, und habe dann in der Tat
    per e-Mail weitergemacht.
    MfG
    Ray

  16. Raymond Bakker
    Juli 17, 2014 um 11:45 am

    Hallo Tinkerpete,

    Deine Gedanke, „Weniger ‚betucht‘ zu sein, lässt nicht den geringsten Schluss
    auf intellektuelle Fähigkeiten zu“, ist an sich volkommen richtig.
    Soetwas meinem Text zu entnehmen ist aber lächerlich, nicht(s) zum ’smilen‘ …

    Es ist gerade die Arroganz der entwerfenden Techniker, die uns – intelligenten,
    aber nicht ‚eingeweihten‘ Benutzern – eine Unmenge an schlecht bedienbaren
    Produkten/Systemen gebracht hat; die sind alle aus technischer Sicht, nicht
    eben mit dem zukünftigen Benutzer vor Augen, entworfen. Auch vielen Pro-
    grammiersprachen kleben diese Mangel an. Interessant ist u.A. die von Xerox
    ausgedachte Sprache, SMALL TALK, mit der schon Kleinkinder einen Compu-
    ter sinnvoll mit ihren Gedanken ‚beauftragen‘ können.

    Ich habe derzeit Anwendunssoftware für Großbetriebe und Gemeinden
    entwickelt. Oft waren (ungenügend geschulten) Zeitarbeitnehmer die eigent-
    lichen Benutzer. Die Software sollte darum m.E. absolut narrensicher, sowie
    intuitiv bedienbar sein. Die Forderung habe ich gerade soweit durchgeführt,
    daß die mitgelieferte Doku nie mehr als 1 Seite A-4 darstellte: für Installation
    bzw. De-Installation.

    M.A.N. hat mich mal mit folgendem Auftrag verehrt: stelle uns ein (buchstäb-
    lich) handliches System bereit, womit unsere Aussendienstberater bei dem
    Kunde gleich den Gesamtpreis eines LKWs berechnen können, nachdem
    mit ihm alle Optionen durchgenommen und gewählt wurden. Dazu musste
    soein Gerät in Handen der Konkurrenz unbrauchbar sein. Die einzigartige
    Run-Only Pocket Computer der SHARP PC-127x/128x-Serie waren die
    beste Lösung. Bequeme Handhabung, Programm- und Datensicherheit,
    sowie Ergonomie in Optima Forma. Dafür liefert PromSoft (USA) noch heute
    Software !

    Bis nächsten Mal
    Beste Grüße
    Raymond Bakker

  17. Raymond Bakker
    Juli 17, 2014 um 11:51 am

    Ein Leerzeichen genügt offensichtlich, um vom Nachlese- (Fenster-Mindesthöhe) im
    richtigen Editier-Modus zu gelangen (Fenster passt sicht genau die vollen Textlänge
    an). Dann wirkt die Kopierfunktion normal.
    Danach einen Absatz gelöscht, usw.
    Nach 3 verschiedenen Versuchen hat das System den Streit aufgegeben …

    Ray

  18. Reiner Turner
    November 25, 2015 um 8:56 pm

    Hallo, ich bin auf der Suche nach einem Sharp EL 5100. War für mich das Beste was je auf dem Markt war, habe vor 30 Jahren viel damit gearbeitet und würde heute im Alter gern wieder einen haben.

    meine Mail: donaugust@gmx.de

    MfG
    Reiner

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