Archive

Archive for the ‘Android’ Category

Ihr Gerät wurde verändert. Es sind keine Software-Updates verfügbar. (Samsung Galaxy Note 10.1 2014)

Januar 1, 2014 1 Kommentar

IMAG0185b

Die im Titel stehende Meldung bekommt man unter bestimmten Umständen bei einem Galaxy Note 10.1 2014, wenn man in den Einstellungen unter ‚Info zu Gerät‘ den Punkt ‚Software-Update->Aktualisieren->Auf Aktualisierungen überprüfen‘ (OTA Update – Of-the-Air Firmware Update) ausführt.

Ich war mir relativ sicher, dass das von mir verwendete Note kurz nach Erhalt eine andere Meldung zeigte. Irgendetwas mit ‚Keine Aktualisierungen verfügbar‘ oder so.

Eine erste kurze Recherche im Netz deutete daraufhin, dass ich das Note gerootet oder eine alternative Firmware aufgespielt habe, was beides nicht der Fall war!

Da ich nicht der erste war, der dieses Note einsetzte, dachte ich daran, dass es vielleicht von jemand anderes gerootet war und begann eine aufwendige Recherche im Internet zu dem Thema, dessen Ergebnisse ich weiter unten aufführe. Vieles deutet daraufhin, dass ich oder der Vorbesitzer die sogenannte eFUSE aktiviert hatte und mir damit dauerhaft Garantieleistungen und das OTA Update genommen hatte.

In der Fachwelt bedeutete dass das Setzen des sogenannten eFUSE oder Knox Bits von 0x0 auf 0x1.

Aber wie bekommt man nun heraus, was das eigene Gerät tatsächlich für einen Status hat? Man lässt sich den ODIN Status (siehe unten) anzeigen! Nachdem ich die ganze Zeit angenommen hatte, dass das von mir eingesetzte Gerät gerootet und damit ein Knox Bit von 0x1 hat, beruhigte es mich wieder zu sehen, dass dies nicht der Fall war. Lediglich der ‚SYSTEM STATUS‘ hatte sich auf ‚Custom‘ geändert. Damit schöpfte ich wieder Hoffnung, das Problem doch noch lösen zu können. Weitere Recherchen mit den Suchbegriffen ’system‘ ’status‘ ‚custom‘ brachten mich dann auf die Lösung.

Schlussendlich war die Lösung des Problems ganz anders, als ich vermutete, aber nicht minder merkwürdig! Das Problem war eine eingesteckte 64 GByte micro SD Karte! Sobald diese eingesteckt war und ich das Note einmal neu startete, funktionierte die Software-Aktualisierung nicht mehr!

Damit ist die Lösung des Problems ganz einfach: Die Karte entfernen, einmal neu starten und schon klappt die Aktualisierung wieder!

Trotzdem sollte sich Samsung da einmal etwas einfallen lassen. Es kann ja nicht sein, dass eine eingesteckte Speicherkarte kein OTA Update mehr erlaubt!

ODIN Status

Mit ‚Volume Down‘ und ‚Power‘ kommt man in den ODIN Modus:

ODIN MODE
PRODUCT NAME: SM-P605
CURRENT BINARY: Samsung Official
SYSTEM STATUS: Custom
KNOX KERNEL LOCK: 0x0
KNOX WARRANTY VOID: 0x0
QUALCOMM SECUREBOOT: NONE
RP SWREV: S2, T2, R2, A2, P0
WRITE PROTECTION: Enable

Die Zeile ‚SYSTEM STATUS: Custom‘ ist der Grund für die Titelzeile! Man sieht dort aber auch, dass mein Knox Counter/Flag noch immer auf 0x0 steht!

Um aus dem ODIN Staus wieder hinaus zu kommen, muss man so lange ‚Power‘ drücken, bis der Bildschirm wieder schwarz wird und dann noch einmal so lange, bis das Note wieder startet.

Knox ist nicht gleich Knox

Knox ist ein Sicherheitssystem, mit dem es bestimmter, auf dem Smartphone oder Tablet laufender Software, möglich sein soll, eine technische Kompromittierung des Geräts zu entdecken.

Dabei wird ein Flag verwendet, welches bei einer vermutlichen Kompromittierung gesetzt wird.

Dieses Flag ist offensichtlich auf den verschiedenen Geräten von Samsung unterschiedlich implementiert. Dabei gibt es eine Variante, die scheinbar mit einem Verfahren arbeitet, dass es nicht erlaubt, ein einmal gesetztes Flag wieder zurück zu setzen, eFUSE genannt.

eFUSE

Man kann sich das vermutlich wirklich wie eine durchbrennbare Sicherung vorstellen. Man hat einen Speicherplatz für ein Bit und dieser ist als mikroskopisch kleines Drähtchen realisiert. Gibt man auf dieses Drähtchen eine bestimmte Zeit lang eine Spannung mit einer genügend hohen Volt-Zahl, fließt ein so hoher Strom hindurch, dass das Drähtchen durchbrennt.

Keine Macht der Welt kann es jetzt wieder herstellen. Man könnte denken, dass man dann einfach mit einem Lötkolben ein neues Drähtchen darüber lötet, aber was, wenn das Drähtchen in einem Mikrochip verborgen ist? Dann könnte man ohne Zerstörung des Chips nicht an das Drähtchen heran.

Trotzdem gibt es vielleicht eine denkbare Lösung für das Problem: Irgendeine Software muss ja prüfen, ob das Bit gesetzt ist oder nicht. Diese könnte man so manipulieren, dass sie bewusst ein falsches Ergebnis zurück liefert.

Odin

Tool, um alternative Firmwares auf Android Smartphones oder Tablets zu flashen.

Heimdall

Tool, um alternative Firmwares auf Android Smartphones oder Tablets zu flashen. Heimdall gibt es auch für MAC und Linux.

URDLV

UNIVERSAL ROOT de la VEGA Tool

Verfahren um ohne Beeinflussung des Knox Zählers zu rooten:

Funktioniert nur mit Qualcomm Chipsets, sprich LTE Modell.

Anleitungen:

http://www.theandroidsoul.com/universal-root-de-la-vega-script/

http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=2522858

MJ3

Stability-Update für Samsung Galaxy Note 3.

Möglicherweise geht ab diesem Bootloader, der bei einem bestimmten OTA automatisch installiert wird, das Flashing von Firmware nicht mehr.

Quelle:

http://forum.xda-developers.com/showthread.php?p=46485788

MJ9

Android 4.3 für Samsung Galaxy S3.

Triangle Away

Diese App dient dazu, bei bestimmten Samsung Geräten einen Zähler zurück zu setzen, mit dem Samsung erkennen kann, ob auf dem Gerät eine alternative Firmware installiert /geflasht wurde.

Allerdings muss dazu das Gerät gerootet sein. Weitere Probleme:

Speziell im Fall des Note 10.1 2014 gibt es außerdem Hinweise darauf, dass Triangle Away nur bei der Wifi-Version funktioniert und nicht bei der LTE-Version. Es deutet auch einiges darauf hin, dass auch beim 10.1 2014 in der Wifi-Version das Knox-Bit nicht als eFuse realisiert wurde! Klar, dass man es dann eventuell zurück setzen kann!

Möglicherweise funktioniert die App auch nur bis zu einer bestimmten Android-Version. Es gibt Hinweise darauf, dass es ab Android 4.3 nicht mehr funktioniert:

http://www.pocketpc.ch/samsung-galaxy-note-10-1-2014-edition/199429-cf-auto-root-fuer-galaxy-note-10-1-2014-edition-verfuegbar-2.html

Installation direkt von Google Play aus:

https://play.google.com/store/apps/details?id=eu.chainfire.triangleaway&hl=de

Wanam Xposed

Diese App dient dazu, bei Samsung Geräten umfangreiche Einstellungen vorzunehmen und Zusätze zur Verfügung zu stellen. Dabei kann bei bestimmten Geräten auch der Knox Zähler zurück gestellt werden. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der Zähler tatsächlich zurück gestellt wird, oder aber dem Betriebssystem nur ein zurückgestellter Zähler vorgegaukelt wird.

Installation direkt von Google Play aus:

https://play.google.com/store/apps/details?id=ma.wanam.xposed&hl=en

Allerdings benötigt man dazu wohl weitere Software wie:

Xposed Framework 2.2+ (Bridge API 30+)

http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=1574401

und außerdem muss das Tablet gerootet sein.

Knox freie Firmware

Eine Firmware, die ohne Knox auskommt, gibt es hier:

KNOX Free P605ZSUBMJ6 Firmware For Galaxy Note 10.1 2014 LTE SM-P605

http://true-android.blogspot.de/2013/11/knox-free-p605zsubmj6-firmware-for.html

TWRP

http://true-android.blogspot.de/2013/11/install-twrp-2630-on-galaxy-note-101.html

Root für Wifi Version

http://www.pocketpc.ch/samsung-galaxy-note-10-1-2014-edition/200278-anleitung-root-fuer-note-10-1-2014-a.html

Root für LTE Version

http://www.pocketpc.ch/samsung-galaxy-note-10-1-2014-edition/200075-root-root-de-la-vega-knox-0x0.html

Abkürzungen

WARRANTY BIT = WIFI Version

KNOX 0x1 = LTE Version

Kategorien:Android, Nerd Alltag

HTC One Erfahrungsbericht

November 24, 2013 2 Kommentare

Das HTC One sticht aus der Masse aufgrund seines teilweise aus Aluminium bestehenden Gehäuses und dem hochauflösenden Display hervor. Allerdings stellt sich die Frage, ob ein Full HD Display mit einer Diagonalen von 4.7 Zoll wirklich Sinn macht? Schon meine älteren Smartphones, das HTC HD2 und das Motorola Defy besitzen mit einer Auflösung von 800* 480 und 854*480 eine Auflösung, bei der man aus einem normalen Betrachtungsabstand kaum einzelne Pixel ausmacht.

Bildschirm

Meine persönliche bisherige Referenz in Schärfefragen ist ein Galaxy Note 1 mit 1280*800 Pixeln, die allerdings auf eine Diagonale von 5.3 Zoll verteilt werden. Trotz der damit geringeren Pixeldichte im Vergleich zum HTC One macht das Betrachten von Fotos auf diesem Gerät mehr Freude. Obwohl beide Geräte hervorragende Displays besitzen, macht es auf dem Galaxy Note etwas mehr Spaß, Bilder anzusehen. Die Gründe dafür sind das größere und etwas leuchtstärkere AMOLED-Display. Generell wirken Bilder auf dem Galaxy Note etwas wärmer und es sind auch feinere Farbabstufungen zu erkennen. Den Vorteil der höheren Auflösung kann, meiner Meinung nach, das HTC One beim Bilder betrachten nicht ausspielen.

Es ist auch sonst schwer, eine sinnvolle Verwendung für das Full HD Display zu finden. Mir ist bis jetzt jedenfalls noch keine eingefallen. Scheinbar eine reine Tech-Demo! Allerdings: Pixel kann man auf diesem Gerät keine mehr identifizieren! Grundsätzlich begrüße ich aber den Trend zu Displays, die eine so hohe Auflösung haben, dass man keine Pixelstrukturen mehr erkennen kann. Dadurch werden eben Anwendungen möglich, bei denen es auf eine perfekte Bildwiedergabe ankommt. Denkbar wäre zum Beispiel das Betrachten von Röntgenbildern.

IPS gegen AMOLED

Es gibt aber unter Umständen noch einen Aspekt, beim Vergleich mit Smartphones mit AMOLED Displays, der langfristig für das HTC One Display spricht. Es gibt im Internet Hinweise darauf, dass ein AMOLED Display im Laufe der Zeit und abhängig von der Helligkeit, altert. Die Leuchtkraft jedes einzelnen Farb-Pixels nimmt dabei je nach Einsatzdauer und Farbe unterschiedlich stark ab. So gibt es für ältere AMOLED Displays von Samsung Bilder im Internet (http://www.android-hilfe.de/samsung-galaxy-s2-i9100-forum/130675-erfahrungen-mit-amoled-bild-eingebrannt-19.html, http://www.android-hilfe.de/samsung-galaxy-s2-i9100-forum/130675-erfahrungen-mit-amoled-bild-eingebrannt-36.html), die zeigen, wie sich bestimmte Muster einer Titelzeile auf dem Display ‚eingebrannt’ haben. Natürlich hat sich da nicht wirklich etwas eingebrannt, sondern bestimmte Icons oder Schriften, die auf der Titelzeile immer wieder dauerhaft angezeigt werden, haben vermutlich die Leuchtkraft so gemindert, dass dies, wenn die Titelzeile einmal nur einfarbig leuchtet, in einem Helligkeitsunterschied bzw. ‚Schatten’ sichtbar wird. Von einem IPS Display sind mir derartige Veränderungen bisher noch nicht bekannt geworden. Wer sich nun ein Full HD Smartphone, wie das Samsung Galaxy S4, das Sony Xperia Z oder eben das HTC One kauft und mit dem Gedanken spielt, die fantastischen eingebauten Displays intensiv (stundenlang in Betrieb) zu nutzen, zum Beispiel in einem Dock auf dem Schreibtisch oder später, wenn man schon wieder ein neues Smartphone gekauft hat, als elektronischen Bilderrahmen (PiFra), der sollte sich dessen bewusst sein.

Geschwindigkeit

Einer meiner Tests mit jedem neuen Smartphone ist das Ansehen eines Full HD Trailers des erfolgreichsten Films aller Zeiten: Avatar. Meistens klappt das nicht. Und auch mit dem HTC One hatte ich anfangs Probleme, denn weder der eingebaute, noch die beiden Versionen des Rockplayers, kamen mit dem Trailer zurecht. Sie konnten ihn zwar ruckelnd anzeigen, aber nach kurzer Zeit gab es Tonausetzer. Da entdeckte ich einen alten Bekannten im Google Store wieder, eine Betaversion des VLC Players. Flugs installiert und ausprobiert: Der VLC Player kann den Trailer problemlos anzeigen! Womit ich auch gleich alle anderen Player deinstallierte und den VLC Player als meinen bevorzugten Player auf dem HTC One installierte.

Sound

Soundmäßig wirbt das HTC One mit zwei verschiedenen Schlagwörtern: ‚Boom Sound’ und ‚Beats Audio’. Bei ersterem handelt es sich um die von HTC verbaute Hardware, die sich angeblich von anderen Smartphones abhebt. Und zwar sind zwei, anstatt einem, Lautsprecher eingebaut und diese besitzen angeblich noch zusätzlich einen extra Verstärker. Ich dachte eigentlich, Lautsprecher müssten immer durch einen Verstärker angesteuert werden. Was macht dann den Verstärker des One aus? Ist er besonders kräftig?

Bei ‚Beats Audio’ handelt es sich um ein Produkt der Firma Beats Electronics, einem Hersteller, der hauptsächlich Kopfhörer herstellt.

Das an dem Soundsystem ‚Boom Sound’ in Kombination mit ‚Beats Audio’ des HTC One etwas Besonderes ist, wurde mir aber spätestens dann klar, als jeder in meiner Familie beim erstmaligen Zuhören sofort ein erstauntes Lob bzgl. des Klanges machte.

Im Internet finden sich allerdings kritische Informationen zum Boom Sound und zu Beats Audio. Manche Schreiber sind der Meinung, dass hinter Beats Audio nur eine Art Equalizer mit einer festen, basslastigen, Einstellung steht. Tatsache ist, wenn man Beats Audio in den Einstellungen abschaltet, klingt das HTC One relativ normal, normal im Sinne der akustischen Normalität von Smartphones, also etwas quäkend.

Ich habe weder passendes technisches Gerät noch das absolute Gehör. Auch bin ich eher unmusikalisch. Aber bei einem Vergleich mit einem Galaxy Note klang es auch mit abgeschaltetem Beats Audio noch etwas besser. Aber mit Beats Audio klingt das HTC One für ein Smartphone richtig gut.

Nur wenn ‚Beats Audio’ einfach nur ein Marketing-Trick ist – warum setzen die anderen Hersteller dann in ihren Smartphones nicht auch einfach einen Equalizer mit entsprechenden Einstellungen ein? Dann würden die anderen Smartphones im Vergleich nicht so schlecht abschneiden.

Möglicherweise ist es auch eine Kombination aus spezieller von HTC verbauter Hardware und einer darauf abgestimmten Software von Beats Electronics.

Angeblich lässt sich Beats Audio auch auf anderen Smartphones installieren, zumindest wenn man auf dem Smartphone Root-Rechte besitzt.

Das Gehäuse

Angeblich wird das Gehäuse in 200 Stunden aus einem einzigen Block Aluminium gefräst (Hier findet man ein Video zum Fräsvorgang). Ich denke, wenn eine Maschine solange am Gehäuse herum fräst, müsste das HTC One wesentlich teurer sein. 200 Stunden bedeuten über 8 Tage! Hallo? Wird dann alle 8 Tage eines fertig? Oder hat HTC 1000 Maschinen gleichzeitig am Fräsen? Also das stimmt sicherlich nicht. Auch bei der Aussage, dass es aus einem einzigen massiven Block gefräst wird, wäre ich vorsichtig. Scheinbar ist es nur die Rückseite. Die vorderen Metallteile oben und unten sind vermutlich davon unabhängig gefertigt.

Noch ein schönes Bild zu den Gehäusen. Und noch viele Bilder zum Entwurf.

Doch von solchen Details abgesehen, wirkt dass HTC One wirklich ziemlich massiv und es knirscht auch nichts, wenn man es etwas fester anfasst. Auch das Design gefällt mir ziemlich gut. Weitgehend folgt hier die Form der Funktion und dennoch sieht es sehr gefällig aus. In der Mitte das Display in sattem Schwarz und oben unten die beiden Lautsprecher silbern glänzend mit ihren unzähligen winzigen Löchern. Es ist ein schönes Smartphone und es fasst sich gut an.

Dadurch, dass das Display ziemlich nah an den Gehäuserand geht, kommt man allerdings im Alltag des Öfteren versehentlich auf den Touchscreen und löst versehentlich irgendeine App oder eine sonstige Reaktion aus.

Alltagsgebrauch

Im Alltag macht sich das HTC One ziemlich gut. Vermutlich bedingt durch die schnelle Hardware, lässt es sich zügig gebrauchen und man kommt bei allen Tätigkeiten nahezu ohne Verzögerung zum Ziel. Die Größe ist möglicherweise genau richtig für ein Smartphone: Es passt in die meisten Taschen und das Display ist trotzdem groß genug für eine einigermaßen großzügige Darstellung. Durch seine insgesamt sehr schnelle Datenverarbeitung macht es auch Spaß damit auf Youtube Videos anzusehen. Zumindest solange man eine schnelle WLAN-Anwendung hat. Dabei fällt auf, wenn man das Smartphone hochkant in der Hand hält, wie scharf und detailiert das Video dargestellt wird. Möchte man das Video auch anderen zeigen, empfiehlt es sich natürlich, das Smartphone waagrecht zu halten. Bei der dann erheblich größeren Darstellungsfläche, sieht man dann aber doch, dass das Videomaterial nicht ausreicht, auch diese Fläche mit voller Schärfe auszufüllen.

Handschmeichlerqualitäten

Normalerweise verwende ich das HTC One im Alltag zusammen mit so einer durchsichtigen Silikonhülle, aber manchmal möchte ich es direkter fühlen, nehme es aus der Hülle und lasse es durch meine Hände gleiten. Und wie jeder erwartet: Es fühlt sich gut an, das kühle und massive Smartphone zu spüren. Eine meiner Töchter aber sagt nicht kühl, sonder dass es sich kalt anfühlt und hat lieber ein Plastik-Smartphone in den Händen. 😉

Negatives

Am meisten ärgert es mich, dass man den Akku nicht austauschen kann. Der Gedanke, mit dem HTC One in seinem Metallgehäuse etwas zu besitzen, welches – genau wie ein hunderte Jahre altes Schmuckstück aus Silber – von dauerhaftem Wert ist, widerspricht der nicht austauschbare Akku massiv. Sollte er viele Jahre seine Kapazität halten können, wäre es ja in Ordnung. Aber vorstellen kann ich mir das nicht. Dazu kommt noch, dass bei mir das HTC One an einem Tag ca. 50% Energie verliert und ich es darum natürlich jeden Abend ans Netzteil anschließen muss.

Schade ist, dass das HTC One nicht wie die Sony Xperia Serie oder mein altes Defy, outdoortauglich ist. Vermutlich darf man das Sony auch nicht fallen lassen, aber immerhin ist es wasserdicht. Das Defy hingegen, macht richtig was mit. Ich habe es schon viele Male fallen gelassen, schon Fische unter Wasser damit gefilmt, hab es seit Jahren am Mountainbike und wasche es anschließend nach einer Matschfahrt regelmäßig unter dem Wasserhahn ab. Das macht ihm alles nichts aus. Mit dem HTC One traue ich mich das nicht.

Im Vergleich mit einem Galaxy Note 1 fehlt der Luftdrucksensor, der von verschiedenen Outdoor Apps zum Bestimmen der Höhe verwendet wird.

Was mir sonst noch aufgefallen ist

Ich habe ziemlich viele Filme als DVDs und Blurays, die ich mit der der My Movies App verwalte. Die App besitzt eine Barcode Scanfunktion, mit der Filme sehr schnell erfasst werden können. Da ich die App mit verschiedenen Smartphones und Tablets einsetze, habe ich Erfahrung sammeln können, wie gut  das mit dem jeweiligen Smartphone funktioniert. Ich nehme an, dass dabei die Lichtempfindlichkeit des verwendeten Bildaufnahmesensors (CCD) entscheidende Bedeutung hat. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Erfassung von Barcodes mit dem HTC One, von allen von mir bisher verwendeten Geräten, am besten geklappt hat! Vielleicht macht sich hier die viel beschworene höhere Lichtempfindlichkeit der HTC One Kamera bemerkbar?

Fazit: Das HTC One ist ein ganz feines Smartphone!

Kategorien:Android

PiFra, der elektronische Bilderrahmen mit Fernzugriff

Februar 24, 2013 42 Kommentare

Seit ein paar Tagen habe ich eine neue App in Google Play gestellt. Es gibt sie als werbefinanzierte und als Bezahl-Version.  Hier möchte ich sie einmal kurz vorstellen:

Alte Smartphones oder Tablets eignen sich hervorragend dafür, als elektronischer Bilderrahmen eingesetzt zu werden. Da viele Geräte auch über WLAN verfügen, kann man sich auch vorstellen, sie bei Oma oder Opa, oder sonst wem, den man gerne mag, aufzustellen und sie automatisch mit neuen Bildern zu bestücken. Eine Zeit lang suchte ich darum nach einer passenden App für eine solche Verwendung, fand jedoch keine. Darum habe ich mir nun PiFra programmiert, welches genau die Funktionen hat, die ich benötige:

  • Zeigt alle Bilder eines angegebenen Verzeichnisses, inklusive aller Unterverzeichnisse, an, auch wenn dies viele tausend sind.
  • Gestattet individuelle Einschaltzeiten für jeden Wochentag. Das ist sehr wichtig! Denn normalerweise will niemand einen elektronischen Bilderrahmen haben, der auch nachts wenn man schläft, vor sich hin glüht.
  • Lässt sich über EMails automatisch mit neuen Bildern bestücken!

Gerade letzteres ist sehr interessant, da es im Gegensatz zu anderen Lösungen keinem Zwischenglied bedarf. Andere Lösungen setzen zum Beispiel auf einen Server, auf dem die Bilder über einen Browser verwaltet werden und/oder auf dem auch EMails zwischengespeichert werden. Dies ist bei der PiFra-Lösung beides nicht notwendig!

PiFra kann man einfach einen EMail-Account angeben. Alle an diesen Account gesendeten EMails, die ein oder mehrere Bild/Bilder und den Betreff ‚pifra’ im Anhang enthalten, kann PiFra empfangen und anzeigen. Das macht es dann sogar der ganzen Familie möglich, Oma oder Opa von Zeit zu Zeit ein Bild per EMail zu senden, welche anschließend vollautomatisch von PiFra angezeigt werden. Oma oder Opa werden sich freuen, wenn auf ihrem ‚elektronischen Bilderrahmen‘ immer einmal wieder neue Bilder erscheinen und vielleicht sogar anrufen, um weitere Informationen zum Bild zu bekommen.

Durch die EMail-Technik kann jeder/jede mit einem Smartphone direkt ein Photo machen und per EMail an PiFra senden!

Tipps zur Parrot AR Drone 2.0

August 3, 2012 4 Kommentare

Vor kurzem bekam ich eine AR Drone 2.0 geschenkt.  Das war genau das richtige Geschenk für mich! Ok, ich habe die Schenkerin ein wenig in die richtige Richtung geschubst, aber egal. 🙂

So eine Drohne fliegt mit einem Akku nur knapp 10 Minuten. Das bedeutet zweierlei: Erstens, die Beschäftigung mit der Drohne kostet mich nicht so viel Zeit von meinen anderen Interessen und zweitens, ich brauchte sofort einen zweiten Akku, den ich glücklicherweise mit geschenkt bekam. 🙂

Drohne schaltet alle Motoren ab und stürzt wie ein Stein nach unten

Die Drohne hält einiges aus. Ich habe bisher etwa 30 Flüge gemacht bzw. 30 Akku-Ladungen verbraucht. Stürze gab es mindestens genauso viele. Eine Zeit lang steckte die Drohne die Stürze tapfer weg. Aber dann war der Stecker der Steuerungsplatine eines Motors gebrochen und ich musste einen neuen bestellen. Mittlerweile fliegt sie wieder. Allerdings neigt sie jetzt bei Outdoorflügen in großer Höhe dazu, plötzlich und wie ein Stein abzustürzen. Nicht ohne vorher auf dem Tablet noch darauf hinzuweisen, dass ein Motor blockiert sei! ???

Indoor fliegt sie allerdings noch einwandfrei!

Recherchen, sowie daraufhin folgende Untersuchungen, haben ergeben, dass die Wellen, auf denen die Propeller sitzen, verbogen sind. Bei den häufigen Stürzen kommt die Drohne vermutlich oft als erstes mit den Propellern auf und da diese auf den Wellen sitzen, werden sie beim Aufschlag verbogen. Möglicherweise führen die verbogenen Wellen in Kombination mit den in großer Höhe möglichen, stärkeren Winden dazu, dass ein Motor kurzzeitig blockiert. Das merkt die Drohne und schaltet daraufhin alle Motoren ab! Da kommt sie natürlich senkrecht runter.

Ich habe einen Satz neue Wellen und Rotoren bestellt und werde das die Tage testen. Die Propeller werde ich auch austauschen, da die Drohne beim Versuch unser metallenes Kaninchengehege zu zerlegen, mittlerweile stark an den Propellerkanten gelitten hat.

Beim Ausbau der Wellen habe ich festgestellt, dass einzelne Lager der Wellen ausgeschlagen sind. Daraufhin habe ich einen Satz, angeblich zum Austausch geeigneter, echter Kugellager bestellt.

Tipp: Es gibt von Parrot ein spezielles Werkzeug Set, welches ein Werkzeug enthält, mit dem es leicht möglich sein soll, die Sprengringe oberhalb der Propeller zu entfernen. Mir erschien das Set zu teuer und ich habe es nicht gekauft. Stattdessen habe ich den großen Schraubendreher meines Leatherman verwendet. Der ist an der Klinge so scharfkantig, dass man damit, mit ein klein wenig Geschick, in Nullkommanichts die Sprengringe ab und auch wieder dran bekommt.

Die Drohne steuere ich meistens mit einem Samsung Galaxy Tab. Aber auch ein Galaxy Note konnte ich schon erfolgreich verwenden.

USB Stick Probleme

Ein Schlüsselfeature der Drohne ist die Fähigkeit während des Fluges HD Filmaufnahmen auf einem USB Stick aufnehmen zu können. Leider funktioniert von den ca. 10 unterschiedlichen Sticks in unserem Haus nur einer (Sandisk Cruzer Titanium mit 16 GB)! Die theoretisch, aufgrund ihres geringem Gewichts, viel besser geeigneten, ‚gehäuselosen‘ 4 GB Sticks von Verbatim, funktionierten alle nicht.

Eine weitere Recherche ergab, dass da wohl ein Fehler in der Drohne vorliegt, der Sticks, die keine leitende Verbindung von Masse (engl. Ground) zu der metallenen Steckerummantelung haben, komplett ausschließt. Es gibt aber mittlerweile etliche Tricks, wie man das Problem lösen kann. Man kann zum Beispiel mit einem zurecht geschnittenen Streifen selbstklebender Aluminiumfolie den Masse-Kontakt mit dem metallenen Gehäuse verbinden oder direkt auf der Hauptplatine mit einem Lötkolben eine Lötbrücke setzen.

Ich habe mir stattdessen aber einfach einen funktionierenden Stick bei Amazon gekauft!

Mit dem Samsung Note und diesem USB Host Kabel ist es möglich, die auf dem USB Stick gespeicherten Videos direkt auf dem Note anzusehen!

Kaputte Videodateien

Manchmal kommt es zu nicht lesbaren Fragmenten der aufgenommenen Filme auf dem USB Stick. Am besten kümmert man sich gar nicht darum und verwendet den Stick beim nächsten Flug wieder. Wenn man dann wieder mit einem Tablet oder PC auf den Stick sieht, sind – Oh Wunder – die Fragmente verschwunden und der Film lesbar!

Damit man den Spaß an der Drohne auch irgendwie gegenüber Nicht-Nerds verargumentieren kann, habe ich mir halbwegs sinnvolle Anwendungen wie ‚Dachinspektion‘ und Erkundung schwer zugänglicher Lost Places ausgedacht. Um dies zu realisieren muss man natürlich viel üben… 😉

Nachtrag (17.09.2012) – Mittlerweile habe ich weitere Erfahrungen mit der AR Drone 2.0 sammeln können:

Periodisches Absacken und unwilliges Steigen

Nachdem ich Kugellager, ein neues Getriebeset und einen neuen Satz Propeller in die Drohne eingebaut hatte, zeigte sie auf einmal ein recht ungewöhnliches Verhalten. Wie immer stieg sie nach dem Start sofort hoch und verharrte dort in einer stabilen Position, kurz sie ‚hoverte‘. Allerdings zuckte sie alle paar Sekunden ein Stückchen nach unten und wollte auf einmal nur noch sehr unwillig steigen.

Um dieses Problem zu beseitigen untersuchte ich mehrmals die Getriebe und Propeller, kaufte ein gebrauchtes Achsenkreuz mit Messingbuchsen, probierte verschiedene Motoren aus, kaufte ein spezielles Ladegerät und dazu passende, stärkere Akkus (mit 1300 mAh) – nichts davon half! Irgendwann las ich davon, dass eine Zeit lang auch Propeller verkauft wurden, die falsch gelagert waren und sich davon verformt hatten! Also kaufte ich noch einen Satz Propeller und tatsächlich: Mit diesen scheint die Drohne wieder einigermaßen anständig zu fliegen.

Abschließende Betrachtung: Also möglicherweise waren es die Propeller, aber so ganz sicher bin ich mir da noch nicht. Noch immer hätte ich gerne eine schlüssige und nachvollziehbare Erklärung wie dieses Absacken zustande kommt. Es gibt ja die Hinweise auf nicht ganz sauber laufende Antriebstrakte, die dann dazu führen dass der Motor, oder alle Motoren, höher drehen müssen, dass dann die Akkuleistung nicht reicht und und und. Vielleicht ist da etwas dran? Aber ich möchte dazu noch einmal an den Anfang meiner Odyssee erinnern: Eine total ausgenudelte Messingbuchse mit deutlich sichtbarem, ausgeschlagenem Achsenloch, welches dazu führt, dass die Drohne immer wieder aus ein paar Metern Höhe abschaltet und wie ein Stein herunter kommt! Schlimmer kann es ja nicht sein und trotzdem sackte sie nicht immer wieder ab und hielt einwandfrei die Position!

Was ich auch noch zu bedenken geben möchte: Vielleicht hat sich nach einigen Wochen auch einfach meine Beobachtung verschärft? Vielleicht sackte sie schon immer ab und ich habe es nicht richtig wahrgenommen, weil sie ja noch neu war und ich fasziniert davon, dass so etwas überhaupt funktioniert bzw. alle Hände voll zu tun hatte, dass ich sie im Griff behielt? Und nun kenne ich sie einigermaßen und kann ihr Verhalten besser analysieren und in einzelne Bewegungsmuster unterteilen?

Ich habe noch einen sehr interessanten Forumsbeitrag im AR.Drone FORUM zum Thema gefunden.

Kaputte Videodateien, die Zweite

Das Problem mit den kaputten Videodateien hatte ich jetzt wieder einmal. Dieses Mal lies es sich nicht auf die schon beschriebene Weise lösen.

Glücklicherweise habe ich mich vor ein paar Wochen erstmals damit beschäftigt ein Urlaubsvideo zu drehen. Das schwierigste dabei war ein geeignetes Video Schnitt Programm zu finden. Ich bin dann beim AVS Video Editor hängen geblieben und habe mir den gekauft. Wenn man das macht, darf man auch alle anderen Programme von der Website von AVS benutzen. Der AVS Video ReMaker ist ein Programm, mit dem man Verlustlos schneiden kann. Angesichts des defekten Videos von der Drone 2.0 habe ich gedacht, ich probiere einmal die defekte Datei mit dem ‚ReMaker‘ zu öffnen und das klappte sofort! Ich habe dann den Film so geschnitten, dass ich genau ein Einzelbild am Ende entfernt, wieder gespeichert und anschließend die Datei passend umbenannt habe. Das hat prima geklappt!

Ich glaube es gibt auch Testversionen, die allerdings die Einschränkung haben, nur 5 Minuten speichern zu können. Aber wenn das damit geklappt hat, dann funktionieren vielleicht auch Programme wie ‚Avidemux‘ oder ‚Virtualdub‘?

Mit dem Netbook unter Ubuntu für Android entwickeln

Mai 11, 2012 2 Kommentare

Ob es wirklich Sinn macht, ist fraglich, da so ein Netbook-Display ja doch nur eine vergleichsweise geringe Auflösung hat und dadurch die vielen Fenster von Eclipse nicht viel Platz für ihren Inhalt haben. Aber ich wollte einmal grundsätzlich wissen, ob es funktionieren könnte und eventuell kann man ja auch einen Monitor anschließen.

Vielleicht hilft es auch dem einen oder anderen Netbook-Besitzer den Einstieg in die Java Programmierung zu finden.

Andererseits wäre es eine Möglichkeit, abseits von zu Hause, mal eben schnell einen Fehler in GPSSend zu korrigieren!

Um es für mich noch interessanter zu gestalten, habe ich es unter Ubuntu ausprobiert. Ich wollte einfach einmal sehen, wie schwierig es ist, einen Netbook unter Ubuntu zum Software entwickeln einzusetzen. Um es vorweg zu nehmen, es ist nicht schwierig, sondern sogar relativ leicht!

Mit Hilfe von UNetbootin habe ich das neueste Ubuntu (12.04 LTS) auf einen USB Stick kopiert und es anschließend auf einem Acer D270 installiert. Die restliche Installation bzw. Einrichtung kann man anschließend über WLAN machen.

Eclipse installieren

Man kann wohl auch mit einem simplen Editor für Android entwickeln, das habe ich aber nie ausprobiert. Die meisten Empfehlungen im Netz schlagen Eclipse als Entwicklungsumgebung für Android vor. Auch ich habe bisher für die Entwicklung von GPSSend Eclipse – allerdings unter Windows XP und Windows 7 – eingesetzt.

Die Installation von Eclipse unter Ubuntu ist sehr einfach. Am linken Rand befindet sich ein Icon mit der Bezeichnung ‚Ubuntu Software-Center‘. Über den Weg ‚Ubuntu Software-Center -> Entwicklungswerkzeuge -> Entwicklungsumgebungen -> Eclipse -> installieren‘ startet man die Installation.

Aktuell hat man anschließend ‚Eclipse Indigo‘ auf seinem Netbook installiert.

ADT Plugin und SDK installieren

Nur mit Eclipse kann man nicht für Android entwickeln, es werden noch einige Zusätze benötigt.

Man kann den Anweisungen der ‚android developers‚ folgen. Die führen auch zum Ziel. Aber es gibt einen einfacheren Weg, der im Nachfolgenden beschrieben wird. Dazu muss in Eclipse eine Software-Quelle eingerichtet werden, von der aus dann die Installation der zusätzlichen Komponenten erfolgen kann.

Zuerst ruft man über ‚Help -> Install New Software…‘ das in Eclipse gebräuchliche Fenster für die Installation von Plugins aus. Dort wählt man ‚Add‘, es erscheint ein weiteres Fenster, in dem man einen Namen für eine Software-Quelle, zum Beispiel ‚ADT Plugin‘, und die URL der Quelle angeben muss. Die Quelle ist:

https://dl-ssl.google.com/android/eclipse/

Nachdem man die neu eingerichtete Quelle ausgewählt hat, um darüber nach passender Software zu suchen, kommt das erste echte Netbook-spezifische Problem: Das Fenster ist zu klein, die Liste, die eigentlich die zur Auswahl stehenden Einträge anzeigen sollte, ist so zusammengepresst, dass man keinen einzigen Eintrag sehen kann!

Darum klickt man einfach auf ‚Select All‘, wartet einen Moment und sollte dann rechts neben der Liste ‚4 Items selected‘ sehen. Mit einem Klick auf ‚Next‘ geht es zum Akzeptieren der Lizenzen. Hier kann man einfach ‚I accept the terms of the license agreements‘ anklicken und dann noch einmal auf ‚Finish‘. Anschließend wird das Plugin downgeloadet und man wird zu einem Restart von Eclipse aufgefordert.

Den sollte man auch durchführen, da man dann automatisch dazu aufgefordert wird, die restlichen Pakete, wie das SDK und die Android Version 2.1, zu installieren. Die Auswahl von Android 2.1 muss man durch Anklicken bestätigen. Dann geht es noch einmal zum Lizenzen akzeptieren.

Man wird zu einem Restart aufgefordert. Nach dem Restart hat man die Möglichkeit ein SDK downzuloaden und zu installieren, sowie Android 2.1. Das sollte man auch tun.

Daraufhin erscheint ein Fenster, in dem man die Möglichkeit hat, einzelne Pakete auszuwählen. Hier klickt man am besten ‚Accept All‘ an und wählt anschließend ‚Install‘.

Jetzt dauert es einige Zeit.

Anschließend ist Eclipse fertig präpariert für erste Versuche in der Android-Entwicklung. Ich habe für einen ersten Test mein GPSSend-Projekt von Windows 7 mit Hilfe eines USB Sticks in den Workspace von Eclipse in mein Home-Verzeichnis kopiert. Nachdem ich noch die Bibliotheken neu angegeben hatte, konnte ich GPSSend über ‚Clean‘ komplett neu erzeugen.

Der hier beschriebene Weg erfordert außer WLAN, dem Wissen um die Android Software-Quelle und etwas Zeit, keinerlei weitere Zutaten, um unter Ubuntu eine Entwicklungsumgebung für Android aufzusetzen! Sicherlich ist ein Desktop mit 1024 mal 600 Pixeln etwas wenig für Eclipse, aber grundsätzlich funktioniert es. Man beachte dabei, dass jedes Fenster in Eclipse durch einen Doppelklick auf die Titelzeile maximiert werden kann!

Heutzutage scheint es erstaunlich, dass man auf so einem kleinen Gerät richtig entwickeln kann, aber wer vor ca. 10 Jahren schon mit Eclipse entwickelt hat, der weiß, dass ein Dual-Core Mikroprozessor und 2 GByte RAM schon eine ganze Menge ‚Power‘ sind! 🙂

USB für das eigene Smartphone aktivieren

Was jetzt noch fehlt, ist das Testen der Anwendung direkt auf dem Smartphone. Dazu muss man in Eclipse leider erst ein paar Kommandzeilenaufrufe durchführen. Welche das sind, wird bei ‚android developers‘ genau beschrieben:

USB für Smartphones aktivieren

Das wichtigste daraus:

Ein Terminal-Fenster öffnen und darin:

sudo gedit /etc/udev/rules.d/51-android.rules

angeben. Folgende Zeile eintippen:

SUBSYSTEM=="usb", ATTR{idVendor}=="22b8", MODE="0666", GROUP="plugdev"

und speichern (Die Vendor-ID ist passend für mein Motorola – für andere Hersteller muß eine andere Vendor-ID angegeben werden – siehe hier). Zum Abschluß im Terminal-Fenster noch:

sudo chmod a+r /etc/udev/rules.d/51-android.rules

eintippen.

Anschließend kann man über Eclipse die Anwendung direkt auf dem Smartphone ausführen und testen. Und so, nur mit dem Netbook und dem Smartphone ausgerüstet, auch unterwegs mal eben schnell ein paar Änderungen an der eigenen App vornehmen! Und das sogar unter Linux!

Wie man das Aussehen von Karten für GPSSend verändern kann

April 14, 2012 1 Kommentar

In der neuen Version von GPSSend ist die neue ‚mapsforge‘-Bibliothek (Version 0.3) eingebaut. Sie erlaubt es, das Aussehen der von mapsforge gerenderten Karten in einem gewissem Maß nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Dazu muss eine – ich nenne sie jetzt einmal: Render-Regeln Datei – angepasst werden. Diese Datei verwendet das XML-Format. Ich sage es gleich: Die Anpassung dieser Datei ist nur etwas für Eingeweihte! Man sollte wissen, was eine XML-Datei ist, man sollte eine Vorstellung davon haben, wie Karten auf Computern gespeichert sind und man sollte Geduld und Zeit haben. Alle anderen sollten warten, bis es vielleicht irgendwann angepasste Dateien zum Download gibt.

Eine solche Render-Regeln-Datei auf Basis einer leeren Datei selbst zu erstellen ist sehr schwierig. Darum sollte man eine schon funktionierende Datei als Basis nehmen und nach jeder kleinen Änderung ausprobieren, ob sie noch zusammen mit GPSSend funktioniert. Damit GPSSend die Datei verwendet, muss sie den Namen ‚osmarender.xml‘ haben und im Root-Verzeichnis der SD-Karte gespeichert sein.

Als Ausgangsbasis sollte man die Datei von mapsforge verwenden. Sie findet sich hier. Es gibt dort verschiedene Revisionen dieser Datei und leider funktionieren viele nicht mit GPSSend! Vermutlich verbessert sich die Lage, sobald es eine neue Version der mapsforge-Bibliothek gibt. Wenn man die Datei ‚verhunzt‘ hat, kann man sie einfach löschen. Daraufhin verwendet GPSSend wieder seine eingebauten Render-Regeln.

Ich habe das vor ein paar Tagen einmal ausprobiert. Da mir auf meinem Defy die Straßennamen zu klein dargestellt werden, habe ich versucht die Zeichensatzgröße zu erhöhen. Dazu habe ich in der Render-Regeln Datei unterhalb von

<!-- ways -->'

nach Einträgen in der Art wie

<rule e="way" k="tracktype" v="grade1">

gesucht und dort jeweils den Tag-Parameter ‚font-size‘ von 10 auf 20 gesetzt. Nachdem ich die so modifizierte Datei unter dem Namen ‚osmarender.xml‘ auf die SD-Karte kopiert hatte, hat GPSSend die meisten Straßen- und Wegenamen tatsächlich vergrößert dargestellt!

Mittlerweile habe ich einen neuen Versuch durchgeführt und einfach alle ‚font-size=“10″‚ durch ‚font-size=“20″‚ ersetzt. Das hat auch funktioniert! 🙂

Eine sehr gute, aber leider englischsprachige, Anleitung findet sich hier.

Kategorien:Android, GPSSend

Motorola Defy – Probleme mit Fritzbox 7270 gelöst!

Februar 3, 2012 2 Kommentare

Gestern kam ein funkelnagelneues Defy+ ins Haus. Gutgläubig nahm ich an, dass die WLAN-Probleme, die ich mit den ersten Defys (siehe hier) hatte, mittlerweile längst beseitigt sind. Tja, ich lerne es halt nicht, das neue Defy war noch schlimmer: Während mittlerweile alle anderen Geräte bei uns im Haus problemlos WLAN können – und das sind wirklich viele (Desktops über Fritz! WLAN USB Stick, diverse Netbooks von Asus und ALDI, alte Defy, HTC HD2, Samsung Galaxy Tab und Galaxy Note) machte das neue Defy+ gleich wieder Ärger. Im ersten Moment klappte es noch problemlos sich an ein Google-Konto anzumelden, aber beim ersten Versuch ein Youtube-Video abzuspielen, brach die WLAN-Performance gnadenlos ein und wenig später stellte ich fest, dass sogar das Note nicht mehr ins Internet kam. Also WLAN an der Fritzbox deaktiviert und wieder aktiviert und zumindest das Note konnte sich wieder verbinden. Beim Defy+ kam es gleich wieder zum Abbruch!

Also ab ins Internet und nachgesehen, was es Neues zum Thema gibt. Nach wie vor gibt es eine aufwendige Lösung, für die das Defy ‚gerootet‘ werden muss und bei der man die Datei ‚/system/etc/wifi/tiwlan.ini‘ editieren muss. Hier gibt es eine gute Beschreibung dazu.

Aber ich denke, es gibt seit kurzem eine viel, viel bessere Lösung. Denn AVM hat es mittlerweile geschafft eine neue Firmware zur Verfügung zu stellen, die neben vielen anderen Verbesserungen, auch das Defy Problem adressiert. Interessenten sollten auf der ‚Fritz! Labor‚-Seite unten unter Labor für FRITZ!Box 7270 nachsehen. Sieht man sich die Liste mit den Verbesserungen an, so findet man unter ‚Verbesserungen in der Version XX.05.07-21320‘ den Punkt:

  • WLAN: Mögliche Verbindungsprobleme mit Motorola Defy behoben
Ich habe es jedenfalls gleich gestern Abend ausprobiert, die Fritzbox mit der Labor-Version upgedatet und daraufhin beste WLAN Verbindungen mit dem Defy!