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Archive for the ‘Samsung Galaxy Note’ Category

Tipps zur Parrot AR Drone 2.0

August 3, 2012 4 Kommentare

Vor kurzem bekam ich eine AR Drone 2.0 geschenkt.  Das war genau das richtige Geschenk für mich! Ok, ich habe die Schenkerin ein wenig in die richtige Richtung geschubst, aber egal. 🙂

So eine Drohne fliegt mit einem Akku nur knapp 10 Minuten. Das bedeutet zweierlei: Erstens, die Beschäftigung mit der Drohne kostet mich nicht so viel Zeit von meinen anderen Interessen und zweitens, ich brauchte sofort einen zweiten Akku, den ich glücklicherweise mit geschenkt bekam. 🙂

Drohne schaltet alle Motoren ab und stürzt wie ein Stein nach unten

Die Drohne hält einiges aus. Ich habe bisher etwa 30 Flüge gemacht bzw. 30 Akku-Ladungen verbraucht. Stürze gab es mindestens genauso viele. Eine Zeit lang steckte die Drohne die Stürze tapfer weg. Aber dann war der Stecker der Steuerungsplatine eines Motors gebrochen und ich musste einen neuen bestellen. Mittlerweile fliegt sie wieder. Allerdings neigt sie jetzt bei Outdoorflügen in großer Höhe dazu, plötzlich und wie ein Stein abzustürzen. Nicht ohne vorher auf dem Tablet noch darauf hinzuweisen, dass ein Motor blockiert sei! ???

Indoor fliegt sie allerdings noch einwandfrei!

Recherchen, sowie daraufhin folgende Untersuchungen, haben ergeben, dass die Wellen, auf denen die Propeller sitzen, verbogen sind. Bei den häufigen Stürzen kommt die Drohne vermutlich oft als erstes mit den Propellern auf und da diese auf den Wellen sitzen, werden sie beim Aufschlag verbogen. Möglicherweise führen die verbogenen Wellen in Kombination mit den in großer Höhe möglichen, stärkeren Winden dazu, dass ein Motor kurzzeitig blockiert. Das merkt die Drohne und schaltet daraufhin alle Motoren ab! Da kommt sie natürlich senkrecht runter.

Ich habe einen Satz neue Wellen und Rotoren bestellt und werde das die Tage testen. Die Propeller werde ich auch austauschen, da die Drohne beim Versuch unser metallenes Kaninchengehege zu zerlegen, mittlerweile stark an den Propellerkanten gelitten hat.

Beim Ausbau der Wellen habe ich festgestellt, dass einzelne Lager der Wellen ausgeschlagen sind. Daraufhin habe ich einen Satz, angeblich zum Austausch geeigneter, echter Kugellager bestellt.

Tipp: Es gibt von Parrot ein spezielles Werkzeug Set, welches ein Werkzeug enthält, mit dem es leicht möglich sein soll, die Sprengringe oberhalb der Propeller zu entfernen. Mir erschien das Set zu teuer und ich habe es nicht gekauft. Stattdessen habe ich den großen Schraubendreher meines Leatherman verwendet. Der ist an der Klinge so scharfkantig, dass man damit, mit ein klein wenig Geschick, in Nullkommanichts die Sprengringe ab und auch wieder dran bekommt.

Die Drohne steuere ich meistens mit einem Samsung Galaxy Tab. Aber auch ein Galaxy Note konnte ich schon erfolgreich verwenden.

USB Stick Probleme

Ein Schlüsselfeature der Drohne ist die Fähigkeit während des Fluges HD Filmaufnahmen auf einem USB Stick aufnehmen zu können. Leider funktioniert von den ca. 10 unterschiedlichen Sticks in unserem Haus nur einer (Sandisk Cruzer Titanium mit 16 GB)! Die theoretisch, aufgrund ihres geringem Gewichts, viel besser geeigneten, ‚gehäuselosen‘ 4 GB Sticks von Verbatim, funktionierten alle nicht.

Eine weitere Recherche ergab, dass da wohl ein Fehler in der Drohne vorliegt, der Sticks, die keine leitende Verbindung von Masse (engl. Ground) zu der metallenen Steckerummantelung haben, komplett ausschließt. Es gibt aber mittlerweile etliche Tricks, wie man das Problem lösen kann. Man kann zum Beispiel mit einem zurecht geschnittenen Streifen selbstklebender Aluminiumfolie den Masse-Kontakt mit dem metallenen Gehäuse verbinden oder direkt auf der Hauptplatine mit einem Lötkolben eine Lötbrücke setzen.

Ich habe mir stattdessen aber einfach einen funktionierenden Stick bei Amazon gekauft!

Mit dem Samsung Note und diesem USB Host Kabel ist es möglich, die auf dem USB Stick gespeicherten Videos direkt auf dem Note anzusehen!

Kaputte Videodateien

Manchmal kommt es zu nicht lesbaren Fragmenten der aufgenommenen Filme auf dem USB Stick. Am besten kümmert man sich gar nicht darum und verwendet den Stick beim nächsten Flug wieder. Wenn man dann wieder mit einem Tablet oder PC auf den Stick sieht, sind – Oh Wunder – die Fragmente verschwunden und der Film lesbar!

Damit man den Spaß an der Drohne auch irgendwie gegenüber Nicht-Nerds verargumentieren kann, habe ich mir halbwegs sinnvolle Anwendungen wie ‚Dachinspektion‘ und Erkundung schwer zugänglicher Lost Places ausgedacht. Um dies zu realisieren muss man natürlich viel üben… 😉

Nachtrag (17.09.2012) – Mittlerweile habe ich weitere Erfahrungen mit der AR Drone 2.0 sammeln können:

Periodisches Absacken und unwilliges Steigen

Nachdem ich Kugellager, ein neues Getriebeset und einen neuen Satz Propeller in die Drohne eingebaut hatte, zeigte sie auf einmal ein recht ungewöhnliches Verhalten. Wie immer stieg sie nach dem Start sofort hoch und verharrte dort in einer stabilen Position, kurz sie ‚hoverte‘. Allerdings zuckte sie alle paar Sekunden ein Stückchen nach unten und wollte auf einmal nur noch sehr unwillig steigen.

Um dieses Problem zu beseitigen untersuchte ich mehrmals die Getriebe und Propeller, kaufte ein gebrauchtes Achsenkreuz mit Messingbuchsen, probierte verschiedene Motoren aus, kaufte ein spezielles Ladegerät und dazu passende, stärkere Akkus (mit 1300 mAh) – nichts davon half! Irgendwann las ich davon, dass eine Zeit lang auch Propeller verkauft wurden, die falsch gelagert waren und sich davon verformt hatten! Also kaufte ich noch einen Satz Propeller und tatsächlich: Mit diesen scheint die Drohne wieder einigermaßen anständig zu fliegen.

Abschließende Betrachtung: Also möglicherweise waren es die Propeller, aber so ganz sicher bin ich mir da noch nicht. Noch immer hätte ich gerne eine schlüssige und nachvollziehbare Erklärung wie dieses Absacken zustande kommt. Es gibt ja die Hinweise auf nicht ganz sauber laufende Antriebstrakte, die dann dazu führen dass der Motor, oder alle Motoren, höher drehen müssen, dass dann die Akkuleistung nicht reicht und und und. Vielleicht ist da etwas dran? Aber ich möchte dazu noch einmal an den Anfang meiner Odyssee erinnern: Eine total ausgenudelte Messingbuchse mit deutlich sichtbarem, ausgeschlagenem Achsenloch, welches dazu führt, dass die Drohne immer wieder aus ein paar Metern Höhe abschaltet und wie ein Stein herunter kommt! Schlimmer kann es ja nicht sein und trotzdem sackte sie nicht immer wieder ab und hielt einwandfrei die Position!

Was ich auch noch zu bedenken geben möchte: Vielleicht hat sich nach einigen Wochen auch einfach meine Beobachtung verschärft? Vielleicht sackte sie schon immer ab und ich habe es nicht richtig wahrgenommen, weil sie ja noch neu war und ich fasziniert davon, dass so etwas überhaupt funktioniert bzw. alle Hände voll zu tun hatte, dass ich sie im Griff behielt? Und nun kenne ich sie einigermaßen und kann ihr Verhalten besser analysieren und in einzelne Bewegungsmuster unterteilen?

Ich habe noch einen sehr interessanten Forumsbeitrag im AR.Drone FORUM zum Thema gefunden.

Kaputte Videodateien, die Zweite

Das Problem mit den kaputten Videodateien hatte ich jetzt wieder einmal. Dieses Mal lies es sich nicht auf die schon beschriebene Weise lösen.

Glücklicherweise habe ich mich vor ein paar Wochen erstmals damit beschäftigt ein Urlaubsvideo zu drehen. Das schwierigste dabei war ein geeignetes Video Schnitt Programm zu finden. Ich bin dann beim AVS Video Editor hängen geblieben und habe mir den gekauft. Wenn man das macht, darf man auch alle anderen Programme von der Website von AVS benutzen. Der AVS Video ReMaker ist ein Programm, mit dem man Verlustlos schneiden kann. Angesichts des defekten Videos von der Drone 2.0 habe ich gedacht, ich probiere einmal die defekte Datei mit dem ‚ReMaker‘ zu öffnen und das klappte sofort! Ich habe dann den Film so geschnitten, dass ich genau ein Einzelbild am Ende entfernt, wieder gespeichert und anschließend die Datei passend umbenannt habe. Das hat prima geklappt!

Ich glaube es gibt auch Testversionen, die allerdings die Einschränkung haben, nur 5 Minuten speichern zu können. Aber wenn das damit geklappt hat, dann funktionieren vielleicht auch Programme wie ‚Avidemux‘ oder ‚Virtualdub‘?

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Samsung Galaxy Note – USB Probleme lösen (vor allem für Entwickler)


Vor einiger Zeit hatte ich über Probleme beim Debugging des Galaxy Tab über Eclipse geschrieben. Obwohl dieser Artikel – literarisch gesehen – mit Sicherheit nicht mein bester Artikel ist, erfreut er sich doch bis heute an großem Interesse.

Darum gehe ich davon aus, dass einige Anmerkungen zum gleichen Thema, aber bzgl. des Galaxy Note, gleichfalls interessant sein könnten.

Beim Note habe ich nicht so lange wie beim Tab benötigt, um es zum Debuggen unter Eclipse zu bewegen. Allerdings habe ich es auch nicht unter Windows XP, sondern unter Windows 7 ausprobiert. Den genauen Ablauf weiß ich auch nicht mehr. Jedenfalls gab es unter Windows 7 bei eingestecktem Note die Möglichkeit im Internet nach passenden Treibern zu suchen, was ich dann auch ausgewählt habe. Es hat daraufhin tatsächlich die passenden Treiber gefunden und installiert. Fortan konnte ich das Galaxy Note unter Eclipse verwenden.

Die dazu noch notwendige Einstellung auf dem Galaxy Note findet man unter ‘Einstellungen->Anwendungen->Entwicklung->USB-Debugging’.