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Archive for the ‘Samsung Galaxy Tab’ Category

Tipps zur Parrot AR Drone 2.0

August 3, 2012 4 Kommentare

Vor kurzem bekam ich eine AR Drone 2.0 geschenkt.  Das war genau das richtige Geschenk für mich! Ok, ich habe die Schenkerin ein wenig in die richtige Richtung geschubst, aber egal. 🙂

So eine Drohne fliegt mit einem Akku nur knapp 10 Minuten. Das bedeutet zweierlei: Erstens, die Beschäftigung mit der Drohne kostet mich nicht so viel Zeit von meinen anderen Interessen und zweitens, ich brauchte sofort einen zweiten Akku, den ich glücklicherweise mit geschenkt bekam. 🙂

Drohne schaltet alle Motoren ab und stürzt wie ein Stein nach unten

Die Drohne hält einiges aus. Ich habe bisher etwa 30 Flüge gemacht bzw. 30 Akku-Ladungen verbraucht. Stürze gab es mindestens genauso viele. Eine Zeit lang steckte die Drohne die Stürze tapfer weg. Aber dann war der Stecker der Steuerungsplatine eines Motors gebrochen und ich musste einen neuen bestellen. Mittlerweile fliegt sie wieder. Allerdings neigt sie jetzt bei Outdoorflügen in großer Höhe dazu, plötzlich und wie ein Stein abzustürzen. Nicht ohne vorher auf dem Tablet noch darauf hinzuweisen, dass ein Motor blockiert sei! ???

Indoor fliegt sie allerdings noch einwandfrei!

Recherchen, sowie daraufhin folgende Untersuchungen, haben ergeben, dass die Wellen, auf denen die Propeller sitzen, verbogen sind. Bei den häufigen Stürzen kommt die Drohne vermutlich oft als erstes mit den Propellern auf und da diese auf den Wellen sitzen, werden sie beim Aufschlag verbogen. Möglicherweise führen die verbogenen Wellen in Kombination mit den in großer Höhe möglichen, stärkeren Winden dazu, dass ein Motor kurzzeitig blockiert. Das merkt die Drohne und schaltet daraufhin alle Motoren ab! Da kommt sie natürlich senkrecht runter.

Ich habe einen Satz neue Wellen und Rotoren bestellt und werde das die Tage testen. Die Propeller werde ich auch austauschen, da die Drohne beim Versuch unser metallenes Kaninchengehege zu zerlegen, mittlerweile stark an den Propellerkanten gelitten hat.

Beim Ausbau der Wellen habe ich festgestellt, dass einzelne Lager der Wellen ausgeschlagen sind. Daraufhin habe ich einen Satz, angeblich zum Austausch geeigneter, echter Kugellager bestellt.

Tipp: Es gibt von Parrot ein spezielles Werkzeug Set, welches ein Werkzeug enthält, mit dem es leicht möglich sein soll, die Sprengringe oberhalb der Propeller zu entfernen. Mir erschien das Set zu teuer und ich habe es nicht gekauft. Stattdessen habe ich den großen Schraubendreher meines Leatherman verwendet. Der ist an der Klinge so scharfkantig, dass man damit, mit ein klein wenig Geschick, in Nullkommanichts die Sprengringe ab und auch wieder dran bekommt.

Die Drohne steuere ich meistens mit einem Samsung Galaxy Tab. Aber auch ein Galaxy Note konnte ich schon erfolgreich verwenden.

USB Stick Probleme

Ein Schlüsselfeature der Drohne ist die Fähigkeit während des Fluges HD Filmaufnahmen auf einem USB Stick aufnehmen zu können. Leider funktioniert von den ca. 10 unterschiedlichen Sticks in unserem Haus nur einer (Sandisk Cruzer Titanium mit 16 GB)! Die theoretisch, aufgrund ihres geringem Gewichts, viel besser geeigneten, ‚gehäuselosen‘ 4 GB Sticks von Verbatim, funktionierten alle nicht.

Eine weitere Recherche ergab, dass da wohl ein Fehler in der Drohne vorliegt, der Sticks, die keine leitende Verbindung von Masse (engl. Ground) zu der metallenen Steckerummantelung haben, komplett ausschließt. Es gibt aber mittlerweile etliche Tricks, wie man das Problem lösen kann. Man kann zum Beispiel mit einem zurecht geschnittenen Streifen selbstklebender Aluminiumfolie den Masse-Kontakt mit dem metallenen Gehäuse verbinden oder direkt auf der Hauptplatine mit einem Lötkolben eine Lötbrücke setzen.

Ich habe mir stattdessen aber einfach einen funktionierenden Stick bei Amazon gekauft!

Mit dem Samsung Note und diesem USB Host Kabel ist es möglich, die auf dem USB Stick gespeicherten Videos direkt auf dem Note anzusehen!

Kaputte Videodateien

Manchmal kommt es zu nicht lesbaren Fragmenten der aufgenommenen Filme auf dem USB Stick. Am besten kümmert man sich gar nicht darum und verwendet den Stick beim nächsten Flug wieder. Wenn man dann wieder mit einem Tablet oder PC auf den Stick sieht, sind – Oh Wunder – die Fragmente verschwunden und der Film lesbar!

Damit man den Spaß an der Drohne auch irgendwie gegenüber Nicht-Nerds verargumentieren kann, habe ich mir halbwegs sinnvolle Anwendungen wie ‚Dachinspektion‘ und Erkundung schwer zugänglicher Lost Places ausgedacht. Um dies zu realisieren muss man natürlich viel üben… 😉

Nachtrag (17.09.2012) – Mittlerweile habe ich weitere Erfahrungen mit der AR Drone 2.0 sammeln können:

Periodisches Absacken und unwilliges Steigen

Nachdem ich Kugellager, ein neues Getriebeset und einen neuen Satz Propeller in die Drohne eingebaut hatte, zeigte sie auf einmal ein recht ungewöhnliches Verhalten. Wie immer stieg sie nach dem Start sofort hoch und verharrte dort in einer stabilen Position, kurz sie ‚hoverte‘. Allerdings zuckte sie alle paar Sekunden ein Stückchen nach unten und wollte auf einmal nur noch sehr unwillig steigen.

Um dieses Problem zu beseitigen untersuchte ich mehrmals die Getriebe und Propeller, kaufte ein gebrauchtes Achsenkreuz mit Messingbuchsen, probierte verschiedene Motoren aus, kaufte ein spezielles Ladegerät und dazu passende, stärkere Akkus (mit 1300 mAh) – nichts davon half! Irgendwann las ich davon, dass eine Zeit lang auch Propeller verkauft wurden, die falsch gelagert waren und sich davon verformt hatten! Also kaufte ich noch einen Satz Propeller und tatsächlich: Mit diesen scheint die Drohne wieder einigermaßen anständig zu fliegen.

Abschließende Betrachtung: Also möglicherweise waren es die Propeller, aber so ganz sicher bin ich mir da noch nicht. Noch immer hätte ich gerne eine schlüssige und nachvollziehbare Erklärung wie dieses Absacken zustande kommt. Es gibt ja die Hinweise auf nicht ganz sauber laufende Antriebstrakte, die dann dazu führen dass der Motor, oder alle Motoren, höher drehen müssen, dass dann die Akkuleistung nicht reicht und und und. Vielleicht ist da etwas dran? Aber ich möchte dazu noch einmal an den Anfang meiner Odyssee erinnern: Eine total ausgenudelte Messingbuchse mit deutlich sichtbarem, ausgeschlagenem Achsenloch, welches dazu führt, dass die Drohne immer wieder aus ein paar Metern Höhe abschaltet und wie ein Stein herunter kommt! Schlimmer kann es ja nicht sein und trotzdem sackte sie nicht immer wieder ab und hielt einwandfrei die Position!

Was ich auch noch zu bedenken geben möchte: Vielleicht hat sich nach einigen Wochen auch einfach meine Beobachtung verschärft? Vielleicht sackte sie schon immer ab und ich habe es nicht richtig wahrgenommen, weil sie ja noch neu war und ich fasziniert davon, dass so etwas überhaupt funktioniert bzw. alle Hände voll zu tun hatte, dass ich sie im Griff behielt? Und nun kenne ich sie einigermaßen und kann ihr Verhalten besser analysieren und in einzelne Bewegungsmuster unterteilen?

Ich habe noch einen sehr interessanten Forumsbeitrag im AR.Drone FORUM zum Thema gefunden.

Kaputte Videodateien, die Zweite

Das Problem mit den kaputten Videodateien hatte ich jetzt wieder einmal. Dieses Mal lies es sich nicht auf die schon beschriebene Weise lösen.

Glücklicherweise habe ich mich vor ein paar Wochen erstmals damit beschäftigt ein Urlaubsvideo zu drehen. Das schwierigste dabei war ein geeignetes Video Schnitt Programm zu finden. Ich bin dann beim AVS Video Editor hängen geblieben und habe mir den gekauft. Wenn man das macht, darf man auch alle anderen Programme von der Website von AVS benutzen. Der AVS Video ReMaker ist ein Programm, mit dem man Verlustlos schneiden kann. Angesichts des defekten Videos von der Drone 2.0 habe ich gedacht, ich probiere einmal die defekte Datei mit dem ‚ReMaker‘ zu öffnen und das klappte sofort! Ich habe dann den Film so geschnitten, dass ich genau ein Einzelbild am Ende entfernt, wieder gespeichert und anschließend die Datei passend umbenannt habe. Das hat prima geklappt!

Ich glaube es gibt auch Testversionen, die allerdings die Einschränkung haben, nur 5 Minuten speichern zu können. Aber wenn das damit geklappt hat, dann funktionieren vielleicht auch Programme wie ‚Avidemux‘ oder ‚Virtualdub‘?

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Samsung Galaxy Tab – WLAN Probleme lösen

Juli 16, 2011 5 Kommentare

Vor wenigen Tagen ist aufgrund einem Blitzschlag meine Fritzbox abgeraucht. Daraufhin bestellte ich bei Amazon eine neue und als sie eingetroffen war, installierte und konfigurierte ich sie und vergaß sie wieder. Bis ich einige Tage später bemerkte, dass einer der Zugänge meines Samsung Galaxy Tab nicht mehr richtig funktionierte. Ich habe zusätzlich zur Fritzbox auch den Fritz Repeater im Haus im Einsatz und das Galaxy Tab konnte sich offensichtlich nicht mehr korrekt mit dem Repeater verbinden. An der neuen Box hingegen klappte es einwandfrei!

Also habe ich ein bisschen im Internet recherchiert und bin auf folgenden Artikel gestoßen:

Samsung Galaxy Tab Wifi Problem and Solution

Der Artikel beschreibt exakt das Problem und eine brauchbare Lösung dazu. Auf Basis der dort beschriebenen Lösung habe ich einen leicht abgewandelten Lösungsweg entwickelt und beschreibe ihn nachfolgend.

Das Problem ist meines Erachtens in einem Fehler von Samsungs Android-Anpassung zu sehen. Wenn sich das Galaxy Tab erstmals mit einem Zugangspunkt verbindet, legt es Konfigurationsdaten, wie die bei der ersten Verbindung verwendete IP, in einer Datei namens ‚/data/misc/dhcp/dhcp_list‘ ab. Bei späteren Verbindungsversuchen versucht es scheinbar immer wieder die in der Konfigurationsdatei vermerkte IP zu verwenden, auch wenn sie sich an der Gegenstation (bei mir dem Fritz Repeater) geändert hat. Die Lösung des Problems liegt nun darin, diese Datei zu löschen. Leider ist das nicht so ohne weiteres möglich, da diese Datei eine System-Datei ist, die vor dem Zugriff des normalen Anwenders geschützt ist.

Darum ist es notwendig einen Weg zur Umgehung dieses Schutzes zu finden. Es ist mehr als bedauerlich, dass es das Galaxy Tab in diesem Fall notwendig macht, einen eigentlich zum Schutz des einwandfreien Betriebes und damit zum Schutz des Anwenders, vorgesehenen Mechanismus zu umgehen, nur um wieder einen einwandfreien Betrieb zu ermöglichen.

Möglicherweise wird dies nach einem Betriebssystemupdate des Galaxy Tab nicht mehr notwendig sein. Andererseits gibt es im Moment noch kein offizielles Update und davon abgesehen, scheint das Update auf offizielle Weise nur mit dem Werkzeug ‚Kies‘ von Samsung möglich zu sein. Dieses ist ein sperriges Programm, welches bisher eher umständlich zu bekommen, riesengroß ist und zahlreiche Funktionen beinhaltet, die kein Mensch wirklich haben möchte. Da das Galaxy Tab bis auf das beschriebene WLAN-Problem eigentlich ganz gut funktioniert, kann man schon darüber nachdenken, wie es vielleicht einfacher und ohne Betriebssystemupdate möglich ist, das WLAN wieder zum funktionieren zu bringen.

Wenn man – wie ich – noch einen zweiten, noch funktionierenden WLAN-Zugang besitzt, kommt man sogar, bei dem nachfolgend beschriebenen Lösungsweg, ohne Zugriff auf einen anderen Computer, bzw. Desktop-PC, aus. Wer zu Hause keinen anderen Zugang besitzt, kann es zum Beispiel bei einem Freund versuchen. Ansonsten muss man doch den Umweg über einen PC gehen.

Um die genannte Datei zu löschen benötigt man den sogenannten ‚Root‘-Zugriff auf das Galaxy Tab. Wer – wie ich – noch das erste Original-Android 2.2 auf seinem Tablet hat, kann bei den xda-developers ein Tool namens ‚z4root‘ downloaden, welches es sehr einfach macht, den Root-Zugriff zu bekommen. Man kann es von dieser Seite downloaden. Entweder direkt mit dem Galaxy Tab oder halt mit einem PC. Im letzteren Fall muss man es anschließend auf das Galaxy Tab kopieren. Die Datei ‚z4root.1.3.0.apk‘ muss auf dem Galaxy Tab installiert werden.

Anschließend muss man z4root aufrufen und eine von den beiden angebotenen Auswahlmöglichkeiten auswählen. Ich habe ‚Temporary root‘ gewählt. Dies bedeutet, dass man nach dem nächsten Booten wieder ein nicht gerootetes Gerät vor sich hat. Das ist möglicherweise auch vollkommen ausreichend, da es bei mir bis zum Neukauf der Fritzbox keine Problem mit dem WLAN gab. Und wir benötigen ja vorerst nur einmal die Möglichkeit die Datei ‚dhcp_list‘ zu löschen. Das sollte erst einmal reichen.

Nach dem Start des Root-Vorgangs muss man sehr lange warten! Ich denke so um eine Viertelstunde herum.

Wenn der Vorgang des Rootens abgeschlossen ist, kann man die Datei dhcp_list löschen. Dazu benötigt man einen Dateimanager, der es einem ermöglicht auf Systemdateien zuzugreifen. Ich habe, wie bei der oben angegebenen Seite beschrieben, den ‚Super Manager‘ verwendet. Man kann ihn sich einfach vom Market downloaden. Beim ersten Start bietet er sofort die Möglichkeit an, die Einstellungen zu verändern – das sollte man tun und bei ‚ROOT Modus aktivieren‘ einen Haken setzen. Anschließend wählt man mit dem Super Manager das Verzeichnis ‚/data/misc/dhcp‘ aus und löscht aus diesem die Datei dhcp_list.

Das war es. Ab jetzt kann man sich wieder mühelos mit dem WLAN verbinden!

Sollte man das Galaxy Tab jetzt neu booten müssen, ist anschließend kein Root-Zugriff mehr möglich. Gibt es also wieder WLAN Probleme, muss der Vorgang wiederholt werden. Wer das nicht will, kann vermutlich ‚Permanent root‘ bei z4root wählen. Ich habe es allerdings nicht ausprobiert.

Moon Reader


Eine meiner Hauptanwendungen des Samsung Galaxy Tabs ist das Lesen von Büchern. Neben der Hardware – die im Fall des Galaxy Tabs hervorragend ist – ist der Lesegenuß von der verwendeten Reader App abhängig. Das Galaxy Tab wird mit einer brauchbaren Reader App ausgeliefert, mit der man ohne weiteres prima lesen kann. Ein anderer, sehr verbreiteter Reader ist Aldiko, der ebenfalls eine gute Figur macht. An beiden hatte ich nicht wirklich etwas auszusetzen und trotzdem habe ich momentan einen anderen Reader im Einsatz.

Mein unablässig nach neuesten Gadgets und Features spähender Verstand hat beim Überfliegen einer Feature-Liste bei den Begriffen ‚Smooth Scroll‘ und ‚Shake the phone to speak‘ sofort ‚Stop‘ gesagt und entschieden, dass diese App etwas genauer untersucht werden muss. Und so bin ich auf den ‚Moon Reader‚ gestoßen.

Also, gleich downgeloadet und getestet. Das ‚Smooth Scrolling‘ funktioniert tatsächlich, ist aber nur dann effektiv einsetzbar, wenn man sich wirklich auf das Lesen konzentrieren kann und nicht anderweitig abgelenkt wird. Sonst muss man die Geschwindigkeit des Scrollens ständig nachjustieren, was nicht unbedingt Spaß macht. Ein Problem gab/gibt es aber auch: Ich bin mir nicht sicher, ob es momentan noch so ist, aber ich hatte den Eindruck, dass die Darstellung auf dem Galaxy Tab nach einiger Zeit des Scrollens immer mehr ruckelte. Mittlerweile gab es aber einige Updates und vielleicht ist das Problem keines mehr.

Der Moon Reader ist der einzige mir zur Zeit bekannte Reader, der nicht nur zum Lesen taugt, sondern auch vorlesen kann! Leider kann er das nur in der ‚Pro Version‘, für die man eine kleine Gebühr bezahlen muss. Erinnerungen an vor langer Zeit getestete Sprachsoftware auf dem PC lies schlimmstes befürchten, denn damals konnte man die vom PC gesprochene Sprache kaum verstehen. Um so überraschter war ich, als eine angenehm akzentuierte Frauenstimme ertönte und gut verständlich mir mein Buch vor las! Dies war nur möglich, weil sie sogar die Satzzeichen beachtete und entsprechende Pausen im Textfluß machte. Natürlich ist es nicht vergleichbar mit einem professionellen Vorleser, der den Sinn des Textes wirklich versteht und entsprechend betont liest. Aber es ist allemal besser, als wenn ein schlechter Schüler sich stotternd an einem Text abmüht.

Kann ein Smartphone Leben retten?

Januar 17, 2011 1 Kommentar

Meine App GPSSend gibt es jetzt endlich auch im Android Market. Mittlerweile habe ich alle wesentlichen Funktionen der Windows Mobile Version nachprogrammiert und noch einige neue dazu. Lediglich die Darstellung der OpenStreetMap-Karte fehlt – aber die war auch in der Windows Mobile Version noch im Entwicklungsstadium.

Features:

  • Livetracking – Dein Partner sieht wo Du gerade bist (Siehe dazu auch hier)!
  • Smarttracking – Macht Kurvenverläufe smoother und spart trotzdem Positionen.
  • Automatisches Speichern des Tracks auf einer Speicherkarte.
  • Sprachausgabe – Spricht die Anzahl der Positionen und der aktuell noch nicht versendeten Positionen!
  • Position als SMS versenden.
  • Position als EMail versenden.
  • Unfallüberwachung – Detektiert, ob Du noch läufst, fährst, schwimmst oder fliegst und falls nicht, wird automatisch eine SMS oder EMail mit Deiner Position an eine einstellbare Telefonnummer oder EMail-Adresse versendet!

Und um zur Überschrift zurück zu kommen: Was ist, wenn das Smartphone versehentlich eine SMS oder eine EMail an 112 sendet? Und sollte man überhaupt diese Nummer als SMS Nummer eintragen? Löst man damit nicht vielleicht zahlrreiche Aktionen aus, die unter Umständen nur Geld kosten? Schwierige Frage! Vielleicht ist es besser immer die Nummer eines Partners einzutragen, der weiß was man gerade macht und der im Falle eines Falles schon die richtigen Maßnahmen einleiten wird.

GPSSend wurde von mir ursprünglich entwickelt um mir selbst beim Nightbiking zu helfen. Wenn man im Winter abends im Wald unterwegs ist und stürzt so, daß man sich nicht mehr bewegen kann ist schnelle Hilfe notwendig. Aber auch jetzt ist es so, dass ich, wenn ich allein im Wald einen sehr schwierigen Singletrail fahren will, ich auf jeden Fall vorher die Unfallüberwachung in meinem Smartphone aktiviere. Sollte doch einmal etwas passieren, so ist es besser als nichts!

Probiert es doch einmal aus!

Samsung Galaxy Tab – USB Probleme lösen (auch für Entwickler)

November 19, 2010 18 Kommentare

Es ist eigentlich nicht schwer, das Galaxy Tab per USB mit einem Windows XP Rechner zu verbinden. Aber die Tücke steckt im Detail. Jedenfalls benötigt man dazu kein KIES!

Um einfach nur auf den internen SD-Speicher oder die eingesteckte microSD-Karte zugreifen zu können, muss man nur darauf achten, dass unter ‚Einstellungen->Anwendungen->Entwicklung‘ kein Haken unter ‚USB-Debugging‘ gesetzt ist!

Wenn man dann das Tab über USB verbindet, geschieht in Zukunft die Kontaktaufnahme mehr oder weniger automatisch. Um die Verbindungsaufnahme noch weiter zu automatisieren, gibt es unter ‚Einstellungen->Drahtlos und Netzwerk->USB-Einstellungen‘ verschiedene Auswahlmöglichkeiten:

  • Samsung Kies
  • Media Player
  • Massenspeicher
  • Bei Verbindung fragen

‚Samsung Kies‘ sollte man erst einmal vermeiden. Möglicherweise gewinnt diese Einstellung an Bedeutung, wenn erste Firmware-Updates (Gingerbread wäre nett) für das Tab zur Verfügung stehen. Ich  habe ‚Bei Verbindung fragen‘ eingestellt, für viele macht vermutlich auch einfach ‚Massenspeicher‘ Sinn.

Wenn man jetzt das Samsung per USB verbindet kommt eine Seite auf den Bildschirm, auf der es unten eine Schaltfläche ‚Verbinden‘ gibt und wenn man die antippt, werden die SD-Speicher des Samsung zum Beispiel im Windows Explorer als Wechselspeicher aufgeführt und man kann problemlos Dateien hin und her kopieren.

Achtung: Bevor man die USB-Verbindung wieder löst, sollte man auf jeden Fall zuerst auf die sich jetzt ‚Ausschalten‘ bezeichnende Schaltfläche tippen, sonst kann es zu schlimmem Datenverlust kommen!

Für Entwickler:

Wer gerne mit Eclipse für das Tab entwickeln möchte, kommt mit den oben beschriebenen Verfahren nicht weiter. Man benötigt einen Samsung USB Treiber, der nicht so einfach zu bekommen ist und auch auf Samsungs Webseite nicht zu finden ist. Möglicherweise ist er in KIES vorhanden. Ich habe ihn über diese Seite bekommen.

Nicht erschrecken, es ist eine etwa 18 MByte große Datei, von der man aber das meiste nicht benötigt. Man kann die EXE-Datei mit Hilfe von 7-Zip öffnen und anschließend den Ordner ’16_Shrewsbury‘ entpacken. Das ist der passende USB Treiber!

Bevor man jetzt das Tab an den PC anschließt, muss man in ‚Einstellungen->Anwendungen->Entwicklung‘ den Haken unter ‚USB-Debugging‘ setzen. Jetzt das Tab mit dem PC über das USB-Kabel verbinden und bei der anschließenden Treiber-Installation jedes mal manuell das Verzeichnis ’16_Shrewsbury‘ auswählen. Dies muss man drei mal machen, bis alle Komponenten installiert sind.

Anschließend kann man endlich mit Eclipse die zu entwickelnden Apps direkt auf dem Tab testen!

Der Treiber scheint für das Samsung Galaxy S gemacht zu sein, funktioniert aber auch mit dem Tab prima.

Wer den Galaxy Tab schon einmal an den PC angeschlossen hatte und jetzt einen fehlerhaften USB-Treiber installiert hat, der kann mit einem Rechtsklick auf ‚Arbeitsplatz‘, welches sich meist auf dem Desktop befindet, die Systemeigenschaften aufrufen. Dort unter dem Hardware-Tab auf ‚Geräte-Manager‘ klicken und den fehlerhaften Treiber deinstallieren. Das sollte helfen.

Samsung Galaxy Tab – News

November 18, 2010 2 Kommentare

Opera Mobile 10.1 beta

Mittlerweile läuft auch Opera Mobile auf dem Galaxy Tab. Die allererste Version hatte allerdings eine Macke, die sich darin äußerte, das Opera beim Start sofort abstürzte. Das tat er allerdings nur, wenn man das Gerät hochkant gehalten hat, hielt man das Galaxy Tab quer, lies sich Opera einwandfrei starten und funktionierte auch dann weiter, wenn man anschließend das Tab hochkant drehte! In den paar Tagen, seit Opera Mobile erstmals auf dem Tab läuft, gab es schon 2 Updates und die beseitigten auch die beschriebene Macke.

Opera Mobile stellt eine sehr gute Alternative zum mitgelieferten Browser dar. Ich benutze ihn momentan überwiegend und habe keinerlei Probleme festgestellt. Er scheint auch schneller zu sein.

Readers Hub

Die Readers Hub App, die bisher kaum sinnvoll einsetzbar war, es sei denn man bevorzugte englischsprachige Bücher, hat mittlerweile etwas mehr Leben eingehaucht bekommen, denn es funktionieren jetzt die beiden Hubs ‚News‘ und ‚Magazine‘. Bei ‚Magazine‘ muss man allerdings erst einmal ein Konto anlegen, bevor man etwas zu sehen bekommt. Wesentlich interessanter ist ‚News‘ – hier kann man im Moment aus einer Menge von 67 deutschsprachigen Magazinen (z. B. Kicker oder Rheinischer Merkur) wählen und sie direkt auf das Tab laden. Ob alle kostenlos sind, ob sie den gleichen Inhalt haben wie die gedruckten Ausgaben und ob das auch auf Dauer so bleibt, weiß ich nicht. Aber zum herum stöbern ist es allemal interessant genug!

Eine bessere Galerie für das Samsung Galaxy Tab


Wie ihr in meinem Artikel ‚Eine brauchbare Galerie für das Samsung Galaxy Tab‚ bestimmt schon gelesen habt, bin ich mit der Galerie Funktion im Galaxy Tab (übrigens generell bei Android) nicht sonderlich zufrieden. Meine Ersatzlösung bestand aus einer Kombination aus dem ASTRO Datei-Manager und dem Large Image Viewer. Heute habe ich letzteren upgedatet und prompt konnte ich damit keine Bilder mehr anzeigen. Darum habe ich weiter recherchiert und bin auf einen neuen Bildbetrachter gestoßen, der mir noch besser gefällt als der Large Image Viewer: JustPictures!

Diese App lässt sich genau wie der Large Image Viewer sehr gut mit dem ASTRO Datei-Manager kombinieren. Trotzdem besitzt auch dieser Betrachter eine eigene Galerie-Funktion, die sehr hübsch gemacht ist. Das wichtigste aber ist, dass die App auch sehr große Bilder anzeigen kann und das Zoomen erlaubt!

Seht ihn Euch einmal an, er wird Euch bestimmt gefallen.